ZUG: 1,15 Millionen für neue Grabstätte in Zug

Die Stadt will beim Friedhof St. Michael ein neues Gemeinschaftsgrab bauen und den Besammlungsplatz erweitern. Dafür sind 1,15 Millionen Franken nötig.

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So soll das neue Gemeinschaftsgrab im Winter aussehen. (Bild: Visualisierung PD)

So soll das neue Gemeinschaftsgrab im Winter aussehen. (Bild: Visualisierung PD)

Das bestehende Gemeinschaftsgrab beim unteren Eingang auf dem Friedhof St. Michael kommt an seine Kapazitätsgrenzen. Erbaut wurde es 2005. Die Nachfrage hat seither stark zugenommen: Die Bestattungszahlen im Gemeinschaftsgrab haben sich innerhalb von acht Jahren mehr als verdoppelt.

Die Stadt Zug will nun im mittleren Teil des Friedhofs ein neues Gemeinschaftsgrab realisieren. Anhand eines Studienauftragsverfahrens hat der Stadtrat ein Projekt ausgewählt. «Knapp die Hälfte der Verstorbenen finden ihre letzte Ruhe im Gemeinschaftsgrab. Die grosse Nachfrage hat sicherlich auch damit zu tun, dass das Gemeinschaftsgrab in eine wunderschöne Anlage eingebettet ist», wird André Wicki in einer Mitteilung der Stadt Zug zitiert.

Der zentrale Besammlungsplatz nördlich der Abdankungshalle ist bei grösseren Beerdigungen sehr knapp. Dieser soll erweitert werden, so dass auch grosse Trauergemeinden genügend Platz haben. Mit einem neuen Lindenbaum, einer Sitzbank und einem Trinkbrunnen wird der Platz zu einem würdigen und besinnlichen Ort. Zudem soll der Boden des direkt anschliessenden Grabfeldes saniert. Die sterblichen Überreste werden umgebettet und die verbleibende Grünfläche so saniert, dass im verbleibenden Grabfeld wieder Erdbestattungen möglich sind.

Für das neue Gemeinschaftsgrab, den neuen Besammlungsplatz und die Grabfeldsanierung ist ein Betrag von 1,15 Millionen Franken veranschlagt. Die Arbeiten erfolgen in der kalten Jahreszeit. Liegt bis Allerheiligen der rechtskräftige Baukredit vor, wird mit den Arbeiten gleich anschliessend begonnen. Der Abschluss der Arbeiten ist im Frühjahr 2016 vorgesehen. Erste Bestattungen im neuen Gemeinschaftsgrab erfolgen voraussichtlich ab 2017.

pd/rem