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ZUG: 12 Millionen Franken für die Zuger Altstadt

Das Neubauprojekt am Kolinplatz ist einen Schritt weiter: Der Stadtrat will das Kolingeviert sanieren, was über 12 Millionen Franken kostet.
Luftaufnahme des Kolingeviert. (Bild: PD)

Luftaufnahme des Kolingeviert. (Bild: PD)

Luftaufnahme des Kolingeviert. (Bild: PD)

Luftaufnahme des Kolingeviert. (Bild: PD)

Die Zuger Altstadt soll attraktiver werden. Deshalb soll unter anderem das Kolingeviert saniert werden. Entstehen sollen laut Mitteilung der Stadt Zug ein guter Mix an unterschiedlichen Wohnungen und publikumsgenerierende Nutzungen in den Erdgeschossen. Damit will der Stadtrat seine Verantwortung wahrnehmen und einen Beitrag zur langfristigen Entwicklung der Altstadt leisten.

Insgesamt unterbreitet der Stadtrat dem Parlament einen Kredit von 12,2 Millionen Franken: 4,5 Millionen Franken für den Neubau beim Kolinplatz 21 sowie die Sanierung des Gebäudes am Kolinplatz 19 (2,5 Millionen Franken) und der Gebäude an der Kirchenstrasse 3 und 5 (5,2 Millionen Franken). Die Kosten sind so hoch, weil die Sanierungen sehr aufwändig sind. Die Wohnungen und die publikumsattraktiven Erdgeschossnutzungen werden markkonform ausgeschrieben. Im Zuge der Sanierungsvorhaben wird deren definitive Unterschutzstellung geprüft.

Das Kolingeviert ist eine mittelalterliche, dichte Blockrandbebauung mit klar ablesbarer Parzellenstruktur in der äusseren Altstadt von Zug. 1999 zerstörte ein Brand eines der Objekte im Kolingeviert, das Haus am Kolinplatz 21, bis auf das Erdgeschoss. Seither klafft eine Lücke im Geviert.

Im Mai 2012 hat der Grosse Gemeinderat der Stadt Zug entschieden, den ersten konkreten Schritt hin zur Schliessung der Lücke zu tun. Er sprach einen Projektierungskredit von 250'000 Franken für einen Neubau, in dem gemäss dem Vorschlag des Stadtrats zwei Wohngemeinschaften für Studenten untergebracht werden sollten, im Erdgeschoss war ein Gastronomiebetrieb angedacht.

Alle Liegenschaften unterstehen den Bestimmungen des Altstadtreglements. Sie sind mit Ausnahme des Sockelgeschosses Kolinplatz 21 im Inventar für schützenswerte Bauten aufgeführt. Das Projekt kommt nun ins Parlament, danach entscheidet das Volk über den Kredit.

pd/rem

So soll das Kolingeviert dereinst aussehen. (Bild: Visualisierung PD)

So soll das Kolingeviert dereinst aussehen. (Bild: Visualisierung PD)

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