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Zug: 1.5 Millionen Franken für Gebäudesanierungen stehen 2019 bereit

Das erfolgreiche Gebäudeprogramm des Kantons Zug wird unverändert fortgesetzt. Der Kanton leistet damit weiterhin attraktive Beiträge an energetische Gebäudesanierungen. Finanziert wird das Programm über Gelder aus der CO2-Abgabe des Bundes auf fossile Brennstoffe.
Für energetische Verbesserungen der Gebäudehülle können auch 2019 Fördergelder beantragt werden. (Bild: PD)

Für energetische Verbesserungen der Gebäudehülle können auch 2019 Fördergelder beantragt werden. (Bild: PD)

Wer im Kanton Zug die Gebäudehülle energetisch verbessert, eine Minergie-Sanierung vornimmt oder einen «GEAK Plus» (Gebäudeenergieausweis der Kantone mit Beratungsbericht) erstellen lässt, erhält finanzielle Unterstützung aus dem Gebäudeprogramm, wie die kantonale Baudirektion meldet. Ziel ist es, die Energieeffizienz zu steigern und die CO2-Emissionen zu reduzieren. Das Programm erfreut sich grosser Beliebtheit. In den vergangenen zwei Jahren konnten Förderbeiträge im Umfang von insgesamt 3.5 Millionen Franken zugesichert werden. Für das Jahr 2019 stellt der Bund dem Kanton Zug rund 1.5 Millionen Franken zur Verfügung.

Hohe Beiträge an Wärmedämmungen

Der Nutzen von Wärmedämmungen ist unbestritten. Sie senken nicht nur den Energieverbrauch, sondern schaffen auch die Voraussetzung, um mit erneuerbaren Energien, wie zum Beispiel Erdwärmesonden, zu heizen. Nicht zuletzt erhöhen sie den Wohnkomfort für die Bewohnerinnen und Bewohner. Allerdings sind Gebäudehüllensanierungen mit erheblichen Investitionen verbunden. Der Kanton Zug setzt den Schwerpunkt seines Gebäudeprogramms daher weiterhin auf die Wärmedämmung. Mit 60 Franken pro Quadratmeter sanierter Fläche bietet er einen im schweizweiten Vergleich hohen Fördersatz.

Am Anfang einer erfolgreichen Sanierung steht die Planung. Der Kanton Zug unterstützt daher den «GEAK Plus» pauschal mit 1 500 Franken. Der «GEAK Plus» bietet eine umfassende Standortbestimmung zum energetischen Zustand einer Liegenschaft, zeigt verschiedene Sanierungsvarianten auf und schätzt deren Wirtschaftlichkeit ab.

Die Gesuche für Fördergelder können einfach und unbürokratisch direkt im Online-Gesuchsportal eingereicht werden. Weitere Informationen und eine Anleitung zum Vorgehen sind unter www.energie-zentralschweiz.ch oder auf der Webseite der Energiefachstelle: www.zg.ch/energiefachstelle aufgeführt. Zudem bieten der Kanton und die Zuger Gemeinden eine kostenlose und unabhängige Energieberatung an. (haz/pd)

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