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ZUG: 17-Jähriger mit 220 km/h auf der Autobahn

Immer wieder stahl ein Jugendlicher aus dem Kosovo dem Vater und dem Onkel ihre Autos. Dabei schreckte er vor Raserfahrten nicht zurück.
Jürg J. Aregger
Symbolbild eines Rasers auf der Autobahn. (Bild: Archiv Neue LZ)

Symbolbild eines Rasers auf der Autobahn. (Bild: Archiv Neue LZ)

Keine Vermögensdelikte beging der junge Mann, sondern verfehlte sich mehrfach gegen das Strassenverkehrsgesetz. Die spektakulärste Spritzfahrt unternahm er mit fünf Kollegen im Februar 2013 mit einem VW Touran. Auf der Autobahn von Sihlbrugg nach Baar beschleunigte er bis auf 220 Stundenkilometern. «Er hat durch vorsätzliche Verletzung elementarer Verkehrsregeln das hohe Risiko eines Unfalls mit Schwerverletzten oder Todesopfern in Kauf genommen», führte Jugendanwalt Rolf Meier vor dem Zuger Jugendgericht fest.

Bei einer andern Spritzfahrt fuhr er ausserorts zwischen Neuheim und Edlibach bis 120 km/h. Zum Glück gab es keine Unfälle. Gegen die Mitfahrer sprach der Jugendanwalt zwölf Strafbefehle aus.

Strafe von sieben Monaten

Für den Kosovaren beantragte er eine Freiheitsstrafe von siebeneinhalb Monaten, wovon zwei zu vollziehen seien. Das Jugendgericht beliess es bei sieben Monaten und ordnete wie beantragt den zweimonatigen Entzug und eine persönliche Betreuung an. Zu seinen Gunsten sprach, dass er geständig und reuig war und seit den Vorfällen nicht mehr straffällig wurde. Das Urteil ist rechtskräftig.

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