ZUG: 2000 Unterschriften für Bildungsoffensive in Zug

Die FDP sieht den Erfolg des Bildungssystems im Kanton gefährdert. Innert weniger Tage hat sie 2000 Unterschriften gesammelt.

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Die FDP.Die Liberalen Zug haben die Petition «Zuger Bildungsoffensive» am Montag dem Regierungsrat überreicht. (Bild: PD)

Die FDP.Die Liberalen Zug haben die Petition «Zuger Bildungsoffensive» am Montag dem Regierungsrat überreicht. (Bild: PD)

Die FDP.Die Liberalen Zug hat am Montag die Petition «Zuger Bildungsoffensive» dem Zuger Regierungsrat übergeben. Innert wenigen Tagen hat die Partei laut eigenen Angaben 2000 Unterschriften für eine Bildungsoffensive gesammelt. Mit drei Schwergewichtsmassnahmen will die FDP den negativen Trend im Bildungssystem umkehren. Zum einen will sie die Bildungsbürokratie zu Gunsten eines besseren Schulunterrichtes abbauen. Ziel ist, den Aufwand um 50 Prozent zu reduzieren. Ferner soll ein Schwergewicht auf die Sprachfächer (insbesondere Deutsch) sowie die Mint-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) gelegt werden. Die FDP will das Modell der Berufslehre als Fundament der Wirtschaft stärken. Zunehmend gelte der gymnasiale Weg als Massstab aller Dinge. Doch es sei das duale Bildungssystem, das mit seinem Praxisbezug und dem breiten Weiterbildungsangebot den Erfolg der Schweizer Bildungspolitik und der Wirtschaft ausmache.

Die Berufslehre sei deshalb – auch imagemässig – zu stärken. Zudem müsse, so die FDP, der Kanton die erforderlichen Finanzen für die höhere Berufsbildung bereitstellen und so dem Verfassungsartikel zur Gleichwertigkeit von akademischer Bildung und Berufsbildung nachkommen.

Die Arbeitsgruppe Bildung besteht aus Arno Grüter, Präsident der FDP Cham, Ständerat Joachim Eder, Beat Sieber, Projektleiter Schulentwicklung der Stadt Zürich, Regierungsrat Matthias Michel, den Kantonsräten Barbara Strub, Monika Weber und Daniel Abt, Kantonsschulrat Peter Brändli, Felix Pohl, ehemaliger Direktor des Schweizer Berufsverbandes, Hünenbergs Gemeinderat Ueli Wirth sowie Jürg Portmann, Präsident der kantonalen Rektorenkonferenz.

pd/rem