ZUG: 22 Bäume müssen gefällt werden

Einzelne Bäume entlang der Artherstrasse zwischen Zug und Arth sind in schlechtem Zustand. Ein Baumkonzept soll nun sicherstellen, dass der Baumbestand gepflegt und erneuert wird.

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Erich Zwahlen (links) und Patrick Hugener haben das Baumkonzept erstellt. (Bild: Stafan Kaiser / Neue ZZ)

Erich Zwahlen (links) und Patrick Hugener haben das Baumkonzept erstellt. (Bild: Stafan Kaiser / Neue ZZ)

Zwei Pappeln entlang der Artherstrasse seien ein Sicherheitsrisiko, sodass sie umgehend gefällt werden müssen, informiert die Baudirektion Zug. Die Strasse führt von Zug dem Ostufer des Zugersees entlang Richtung Gotthard. Sie ist eine mit Bäumen, Aussichtskanzeln und Geländern versehene Panoramastrasse.

Bei der Aussichtskanzel Trubikon wird die Pappel gefällt und durch eine Eiche ersetzt. (Bild: Baudirektion Zug)

Bei der Aussichtskanzel Trubikon wird die Pappel gefällt und durch eine Eiche ersetzt. (Bild: Baudirektion Zug)

Massnahmen erforderlich

22 Bäume müssen in den nächsten ein bis zwei Jahren ersetzt werden. Bei acht Bäumen fallen dringende Pflegemassnahmen an. Zwei Pappeln müssen noch in diesem Frühling gefällt werden. Bei der einen handelt es sich um das Exemplar auf der Aussichtskanzel Trubikon.

Grundlage für zukünftige Pflege

Das Baumkonzept wurde Ende 2012 von der Baudirektion in Auftrag gegeben. Damit sollte einerseits abgeklärt werden, welche Bäume ein Sicherheitsrisiko darstellen, andererseits aber auch der Bestand der Bäume aufgenommen werden. Das Baumkonzept ist ein Gemeinschaftswerk des Landschaftsarchitekturbüros Appert & Zwahlen aus Cham und Erni Baumpflege aus Neuheim.

Bei der Bestandesaufnahme wurden 250 Bäume verzeichnet. 25 grössere Gehölz- und Waldpartien wurden als Ganzes aufgenommen. Das Konzept schlägt für jeden Baum die notwendigen Massnahmen samt Prioritäten vor. So empfiehlt das Baumkonzept beispielsweise bei notwendigem Ersatz der Bäume, anstelle von Säulenpappeln neu weniger anfällige Säuleneichen zu pflanzen.

Das Baumkonzept stelle eine fundierte Grundlage für das Tiefbauamt, aber auch für Gemeinden, Korporationen oder Private dar. Es helfe, die notwendigen Pflegemassnahmen zu planen und geeignete Baumarten für Ersatz- oder Neupflanzungen auszuwählen, auch bei künftigen Strassensanierungen, so die Baudirektion.

pd/spe