ZUG: 46 Millionen Franken für Schulhaus-Neubau

Das Schulhaus Herti platzt aus allen Nähten. Deshalb plant die Stadt Zug bis 2018, das Schulareal zu erweitern und die bestehenden Anlagen zu sanieren.

Pd/Rem
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Das Herti-Schulhaus in der Stadt Zug. (Bild: Pius Amrein / Neue ZZ)

Das Herti-Schulhaus in der Stadt Zug. (Bild: Pius Amrein / Neue ZZ)

Modell des neuen Schulhauses Herti. (Bild: PD)

Modell des neuen Schulhauses Herti. (Bild: PD)

Die Zuger Bevölkerung wächst und wächst und es wird eng im Schulkreis Zug West. Denn: Immer mehr Kinder besuchen die Schule Herti. Bereits heute findet der Unterricht teilweise in provisorischen Schulbauten statt, weil der Schulraum in den bestehenden Gebäuden nicht mehr ausreicht. Bis ins Jahr 2018 erweitert die Stadt deshalb das Quartierschulhaus auf dem Hertiareal mit Räumen für die Primarschule, Kindergärten und die ausserschulische Betreuung sowie mit einem Mehrzwecksaal. Das Bauprojekt erfolgt in zwei Etappen: Zuerst werden die Neubauten erstellt, anschliessend ist die energetische Sanierung der Altbauten aus dem Jahr 1975 geplant. Der Stadtrat beim Parlament einen Kredit in der Höhe von 3,9 Millionen Franken. Die Baukosten werden auf rund 46 Millionen Franken geschätzt. Die städtische Finanzstrategie werde eingehalten, schreibt die Stadt Zug in einer Mitteilung.

Den Auftrag, das Projekt auszuarbeiten, erhielt das Architekturbüro Enzmann Fischer Architekten AG aus Zürich. Geplant sind zwei flache Baukörper, welche die Schulanlage im südlichen Arealbereich erweitern und nehmen so Rücksicht auf die angrenzenden Bauten. Die Neubauten entstehen ausschliesslich im Südteil des Areals und knüpfen so an das bestehende Quartier an. Der Freiraum im Norden wird geschont und für Spielflächen verwendet. Ein neues Spielfeld im Norden der Schulanlage ersetzt das bestehende Fussballfeld an der St. Johannes-Strasse. Die Gebäudeanordnung ermöglicht laut Mitteilung der Stadt Zug künftig klassenübergreifenden Unterricht, Teamteaching und Unterricht im Freien. Ausserhalb des Schulbetriebs können unterschiedliche Interessengruppen die Räume wie jene der Mehrzweckhalle nutzen.

Insgesamt sollen in den Räumen 20 Klassen, sieben Kindergärten sowie drei Klassen für das ausserschulische Betreuungsangebot und eine Mehrzweck-/Sporthalle entstehen.