Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Zug 94 ist sportlich und finanziell angeschlagen

Erstliga Zug 94 Trainer Ergün Dogru kämpft an vielen Fronten.
Michael Wyss

Die Tabelle zeigt nach dem 14. Spieltag kein erfreuliches Bild. Erstligist Zug 94 liegt nach der 0:1-Niederlage gegen Buochs abgeschlagen am Tabellenende, mit bereits einer Hypothek von 10 Punkten auf den rettenden 12. Rang (Buochs; 15 Punkte). «Die Bilanz ist mager mit einem Sieg, zwei Unentschieden und elf Niederlagen. Ich bin enttäuscht über die Resultate, denn wir sind klar unter dem Wert in der Rangliste. Wir standen oftmals dem Punktgewinn oder dem Sieg nahe», so Ergün Dogru (46). Klare Niederlagen sind an einer Hand abzuzählen. Dogru: «Das Gros der Spiele, welche wir verloren, waren eng und hart umkämpft.» Viele Verletzte, darunter auch Teamstützen, waren eine zu hohe Hypothek, wie auch der Aderlass offensiver Spieler im vergangenen Sommer, gingen nicht spurlos vorbei.

Immerhin konnte Zug 94 im Cup für erfreuliche Schlagzeilen sorgen. Zug 94 steht in der letzten Qualifikationsrunde und es fehlt noch ein Sieg für die 1. Hauptrunde. In der Winterpause wird man sich von Spieler trennen, aber auch neue Akteure holen. Dogru: «Es wird personelle Veränderungen geben. Wir sind in Gesprächen.»

«Ich helfe, wo ich kann»

Dogru ist kein Typ, der den Bettel hinschmeisst, wenn es nicht läuft. «Wenn ich A sage, dann auch B. Es wäre nun einfach, den Rücktritt zu geben. Ich werde versuchen, den Karren aus dem Dreck zu ziehen. Doch ich brauche die Unterstützung vieler im Verein. Ich helfe, wo ich kann, bin aber primär Trainer der 1. Mannschaft und auch kein Geschäftsführer, wie ich kürzlich betitelt wurde», so Dogru. Er sagt weiter: «Klar ist, dass der Kanton Zug nun dem Verein helfen muss. Das wirtschaftliche Umfeld ist gefragt. Wenn es weiterhin 1.-Liga-Fussball sehen will, muss schnell etwas gehen.» Zug 94 hat mit den Finanzen zu kämpfen, zudem fehlt ein Hauptsponsor. Auch die Posten des Präsidenten und Sportchefs sind vakant nach den Rücktritten von Beat Knoblauch und Dusan Illic. Dogru: «Trotz diverser Nebengeräusche und vieler Baustellen haben sich meine Spieler immer auf den Fussball konzentriert. Chapeau. Sie haben eine professionelle Einstellung mitgebracht. Ich bin stolz auf meine Jungs. Zusammen werden wir im Frühling versuchen, den Klassenerhalt zu bewerkstelligen.» Klar ist, Zug 94 benötigt schnell Siege, um das Unmögliche noch möglich zu machen.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.