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Zug 94 muss praktisch eine neue Mannschaft aufbauen

Den Ligaerhalt hat das Team von Zug 94 (1. Liga) geschafft. Auf den neuen Trainer Ergün Dogru wartet keine leichte Aufgabe, denn bereits acht Spieler suchen anderswo ihre Zukunft. Auch andere Helfer rund um das Team stehen nicht mehr zur Verfügung.
Michael Wyss
Diesen Ball wehrt Zugs Nils Bruhnsen bravourös ab. (Bild: Christian H. Hildebrand (Zug, 26. Mai 2018))

Diesen Ball wehrt Zugs Nils Bruhnsen bravourös ab. (Bild: Christian H. Hildebrand (Zug, 26. Mai 2018))

«Zwiespältig, so lässt sich der Meisterschaftsbetrieb auch beschreiben. Wir sind im gesicherten Mittelfeld und haben uns den Ligaerhalt problemlos gesichert, was das Positive ist. Rangmässig wäre sicher mehr möglich gewesen», analysierte Zug-94-Präsident Beat Knoblauch (51) nach dem letzten Meisterschaftsspiel die vergangene Saison und fügte an: «Wir waren nicht weit weg von den Spitzenteams. Die knappen Niederlagen unter anderem gegen den FCL U21 oder die beiden Punktgewinne gegen Münsingen zeigen mir, was möglich gewesen wäre.» Knoblauch sagte auch noch: «Die Mannschaft bewies viel Charakter, als es resultatmässig nicht wunschgemäss klappte. Trainer Roland Widmer hatte seine Spieler in den Trainings und in den Partien immer gut eingestellt und machte einen guten Job.»

Die Bilanz der Saison 2017/18 von Zug 94: neun Siege, sechs Unentschieden und elf Niederlagen bei einem Torverhältnis von 37:40. Das zeigt deutlich auf, wo das Manko des Teams lag. «Unsere Effizienz war natürlich das grosse Sorgenkind. Wir benötigten viele Chancen, um zum Torerfolg zu kommen. Aufwand und Ertrag stimmten selten», sagte Roland Widmer (52). Er trainierte und betreute die Zuger. «Mit 1.4 erzielten Treffern pro Partie lassen sich kaum Partien gewinnen», fasste Widmer die Saison 2017/18 zusammen und reichte noch nach: «Es war eine intensive Zeit mit einem fantastischen Team. Eine lehrreiche Saison krönten wir mit dem achten Rang, den ich sehr positiv werte. Dazu schafften wir die Cup-Qualifikation für die erste Hauptrunde. Ich bin stolz auf meine Akteure. Diese Jungs werden mir in positiver Erinnerung bleiben.» Bereits bekannt ist Widmers Nachfolger. Es handelt sich um Ergün Dogru (45). Dieser wohnt in Baar und hat den FC Thalwil (1. Liga) betreut.

Keinen einfachen Job hat derzeit Sportchef Dusan Ilic (34) zu bewältigen. Mit massiv gekürztem Budget, versucht er eine schlagkräftige Truppe für die nächste Spielzeit auf die Beine zu stellen. «Es ist nicht einfach, wenn man mit weniger Geld haushalten muss, denn die Liga wird ja nicht schlechter. Wir stehen vor einer grossen Herausforderung, doch wir werden das gemeinsam meistern», zeigte sich Ilic zuversichtlich. Knoblauch fügte an: «Es wird einen Umbruch geben und wir werden eine verjüngte Mannschaft präsentieren, das ist Fakt. Doch auch diese Mannschaft wird sich in dieser Liga meistern, ich bin guten Mutes.»

Die Liste der Abgänge ist bereits sehr lang

Bereits jetzt schon klar ist, dass Zug 94 einen grossen Aderlass erleben wird. Bereits bekannte Abgänge sind: Davide Palatucci; Manuel Riedweg; Denis Pozder; Florim Mani; Kemil Festic; Milan Anicic; Luca Bertucci, Samuel Yebra Basilio (alles Spieler), Roland Widmer, Dominique Bader und Marc Zimmermann (alle Trainerstaff). Einer, der seinem Team die Treue hält, ist Mirzet Mehidic (28, Mittelfeld), der derzeit noch an seiner Verletzung (Achillessehnenriss) laboriert. «Ich bleibe, weil mein Herz hierhin gehört. Zug 94 ist mein Stammverein, ein Wechsel stand nie zur Diskussion. Es gefällt mir hier. Wir haben eine tolle Infrastruktur, und der Verein wird familiär geführt.»

In Bezug auf einen Nachfolger im Bereich Hauptsponsor ist Zug-94-Präsident Knoblauch zuversichtlich: «Wir haben Interessenten, was mich freut.»

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