ZUG: Aeschi als Bundesratskandidat nominiert

Nach dem Nidwaldner Regierungsrat Res Schmid wird ein weiterer Zentralschweizer Politiker ins Rennen um die Nachfolge von Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf geschickt. Die Parteileitung der SVP des Kantons Zug nominiert Nationalrat Thomas Aeschi als Bundesratskandidaten.

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Im Vorfeld der natonalen Wahlen vom 18. Oktober verteilte Thomas Aeschi Äpfel. Nun soll er nach dem Willen der SVP des Kantons Zug Eveline Widmer-Schlumpf im Bundesrat ersetzen. (Bild: Maria Schmid/Neue ZZ)

Im Vorfeld der natonalen Wahlen vom 18. Oktober verteilte Thomas Aeschi Äpfel. Nun soll er nach dem Willen der SVP des Kantons Zug Eveline Widmer-Schlumpf im Bundesrat ersetzen. (Bild: Maria Schmid/Neue ZZ)

Thomas Aeschi ist Präsident der SVP des Kantons Zug und vertritt die Zugerinnen und Zuger seit 2011 im Nationalrat. Der 36-jährige Baarer ist Mitglied der Kommission für Wirtschaft und Abgaben, sowie der EFTA/EU-Delegation.

Aeschi vertritt als SVP-Politiker die Haltung vieler Stimmbürgerinnen und Stimmbürger, heisst es in einer Medienmitteilung der SVP Kanton Zug vom Donnerstag. Dies habe sich auch daran gezeigt, dass er im Kanton Zug das beste persönliche Wahlergebnis bei den Gesamterneuerungswahlen vom 18. Oktober 2015 erreichte.

Beruflich arbeitet Aeschi als Berater für eine internationale Management- und Strategieberatungsfirma. Zuvor arbeitete er als Analyst im Bereich Fusionen und Akquisitionen einer Schweizer Grossbank in Zurich und Melbourne.

Aeschi schloss seine Ausbildung mit einem Master in Public Administration von der Harvard University und dem Titel lic.oec.HSG von der Universtität St. Gallen ab. Dort arbeitete er auch während eines Jahres als Mitglied des Organisationskomitees des St. Gallen Symposiums. Er studierte auch an der Tel Aviv University in Israel und an der Universiti Sains Malaysia.

pd/zim

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