ZUG: Agglomerationsprogramm wird überarbeitet

Das Kapitel «Agglomerationsprogramm» im Zuger Richtplan wird überarbeitet. Die Bevölkerung kann Vorschläge dazu einbringen.

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Das Agglomerationsprogramm im Zuger Richtplan wird überarbeitet. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)

Das Agglomerationsprogramm im Zuger Richtplan wird überarbeitet. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)

Die Richtplan-Anpassung und das Agglomerationsprogramm Zug der dritten Generation liegen vom 9. Januar bis 9. März 2016 öffentlich auf. Die Baudirektion prüft die eingehenden Vorschläge. Sie unterbreitet dann die Anpassung via Regierungsrat dem Kantonsrat. Die Beratung im Parlament ist ab Mai 2016 geplant.

Ende 2007 hatte der Kanton Zug das Agglomerationsprogramm der ersten Generation beim Bund eingereicht, das Infrastrukturprojekte mit Baubeginn zwischen 2011 und 2014 beinhaltete. Im Juni 2012 wurde jenes Programm eingereicht, dass die Projekte mit Baubeginn zwischen 2015 und 2018 umfasste.

Zur Freigabe von Bundesmittel für Projekte, deren Bau zwischen 2019 und 2022 gestartet werden soll, muss das Agglomerationsprogramm überarbeitet und bis Ende Dezember 2016 beim Bund eingereicht werden. Es wird als Agglomerationsprogramm der dritten Generation bezeichnet. Der Zuger Stadttunnel, der vom Volk im letzten Jahr abgelehnt worden ist, wird beispielsweise nicht mehr auf der Liste figurieren.

Bild der Agglomeration Zug im Jahr 2030

Nebst einer Analyse der Agglomeration zu den Bereichen Landschaft, Siedlung, Verkehr und Umwelt wird ein Zukunftsbild dargestellt, wie sich die Agglomeration im Jahre 2030 präsentieren soll. Die im Agglomerationsprogramm enthaltenen Massnahmen sollen dazu beitragen, das skizzierte Zukunftsbild in die Realität umsetzen zu können.

Der Richtplan wird den Inhalten des Agglomerationsprogramms der dritten Generation angeglichen. Er enthält die Grundsätze zur Strategie für die Agglomeration Zug und die Definition des zuständigen Gremiums, Aussagen zu Projekten der Agglomeration und der Mitfinanzierung dieser Projekte durch den Bund.

Bei der Richtplananpassung gehe es nicht darum, neue Projekte in den kantonalen Richtplan aufzunehmen, sondern lediglich die Liste der Projekte des Agglomerationsprogramms zu aktualisieren, schreibt der Regierungsrat. (sda)