ZUG, ALLMENDSTRASSE: Nach Protest: Strasse bleibt jetzt doch offen

Die Ladenbesitzer des Herti-Einkaufszenters sind erleichtert, dass der Weihnachtsumsatz gerettet ist – und danken dem Stadtrat.

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Eine Baustelle in derselben Gegend im April 2008. (Bild Christoph Borner-Keller/Neue ZZ)

Eine Baustelle in derselben Gegend im April 2008. (Bild Christoph Borner-Keller/Neue ZZ)

Der Zuger Stadtrat ist plötzlich umgeschwenkt: Die Sperrung der Allmendstrasse in Zug wird nun nicht wie geplant ab morgen Montag bis Mittwoch durchgeführt, sondern auf Januar 2010 verschoben. Gegen die Sperrung der Strasse hatten vor allem Ladeninhaber des Einkaufszentrums Herti – das unmittelbar bei der Allmendstrasse liegt – noch am Freitag lautstark protestiert. Der Tenor des Protests: Die Vorweihnachtszeit sei die stärkste Umsatzzeit des Jahres. Die Strassensperrung vermiese den 20 Geschäften und den 100 Angestellten den Umsatz. Denn ein direkter Zugang zum Einkaufszentrum wäre durch die Sperre nicht möglich gewesen – die Kunden hätten wegen Umleitungen einen Umweg von bis zu 500 Metern in Kauf nehmen müssen.

«Ich bin erleichtert», so der Kommentar von Josef Sacchi, Sekretär der Vereinigung der Geschäfte im Hertizentrum. «Dieser kurzfristige Entscheid ist die Bestätigung dafür, dass man mit dem Stadtrat allgemein gut reden kann.» Bossard habe ihn persönlich am Samstag gegen 13 Uhr über die neue Situation informiert.

Charly Keiser/Neue ZZ