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ZUG: Alt Regierungsrat Hans-Beat Uttinger gestorben

Der frühere Bauchef des Kantons Zug, Hans-Beat Uttinger, ist am Mittwoch verstorben. Der alt SVP-Regierungsrat wurde 68 Jahre alt.
Hans Beat Uttinger 2007 im Grossen Gemeinderat der Stadt Zug. (Bild: Archiv Neue ZZ)

Hans Beat Uttinger 2007 im Grossen Gemeinderat der Stadt Zug. (Bild: Archiv Neue ZZ)

Der Zuger Hans-Beat Uttinger war fünf Jahre lang als Baudirektor Mitglied der Regierung. Ihm war nur eine kurze Amtszeit beschieden. 2006 nämlich trat er überraschend zurück. Grund: Der SVP-Politiker, der auch von 1995 bis 2001 Mitglied des Grossen Gemeinderats der Stadt Zug gewesen war, hatte ein Burn-out erlitten. Uttinger rückte 2001 als Regierungsrat für den beim Zuger Attentat ermordeten Jean-Paul Flachsmann nach. Der Unternehmer, der stets gut vorbereitet seine Geschäfte vor dem Kantonsrat vertrat, war bekannt dafür, dass er mit Blick auf seine frühere Tätigkeit als Beruf stets bescheiden und stolz «Müller» angab.

«Die Nachricht vom viel zu frühen Tode meines früheren Regierungsratskollegen macht mich sehr betroffen», sagte FDP-Ständerat Joachim Eder gestern spontan. Er habe zum früheren Baudirektor eine spezielle Beziehung gehabt. «Wir kamen beide zusammen nach dem schrecklichen Attentat in die Zuger Regierung und arbeiteten im Hinblick auf das neue Zuger Kantonsspital in Baar sofort eng und gut zusammen. Hans-Beat war im Kern seines Wesens sehr sensibel.» An gesellschaftlichen Anlässen, wo er sich stets wohl gefühlt habe, habe er immer wieder ausgesprochen viel Humor bewiesen. Eder: «Seine Wortmeldungen im Kantonsrat waren wohltuend kurz.»

Auch Zugs Volkswirtschaftsdirektor Matthias Michel bleibt der Verstorbene in guter Erinnerung. «Irgendwie war er ein Mann einer anderen Zeit, einer Zeit vor uns. Altersmässig hätte er mein Vater sein können.» Uttinger habe aus einer Generation gestammt, welche ohne PC und Natel aufgewachsen sei. «Entsprechend liess er sich auch nicht in die flüchtige Welt der mobilen Medien und des hektischen E-Mail-Verkehrs ein.» Michel: «Zum Wesentlichen gehörte für ihn ein gutes kollegiales Verhältnis im Regierungsrat, das man auch nach der Sitzung zu Tisch pflegen sollte.»

wh

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