ZUG: Alternative wirft Politiker raus

Rupan Sivaganesan wurde aus der Fraktion der Alternative-die Grünen ausgeschlossen. Er will den Entscheid nicht akzeptieren.

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Rupan Sivaganesan, hier bei einer Podiums-Diskussion 2010 um den Kredit zum Neubau des Jugendlokals Galvanik. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)

Rupan Sivaganesan, hier bei einer Podiums-Diskussion 2010 um den Kredit zum Neubau des Jugendlokals Galvanik. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)

Er gilt als Vorzeigepolitiker und schrieb wegen seines Migrationshintergrunds national Schlagzeilen: der 32-jährige Rupan Sivaganesan. Der aus Sri Lanka stammende Politiker sorgte bei seinen Parteikollegen mit verschiedenen Aktionen aber für Unverständnis. Gestern gab die Alternative-die Grünen des Kantons Zug in einer Mitteilung den Ausschluss aus der Fraktion bekannt. «Das persönliche Vertrauensverhältnis zwischen der Gesamtfraktion und Rupan Sivaganesan ist seit längerer Zeit stark beeinträchtigt», heisst es in der Medienmitteilung. Den Fraktionsausschluss hat man dem Politiker, der weiterhin Parteimitglied bleibt, am Donnerstagabend mitgeteilt.

Sivaganesan zeigte sich «überrascht und perplex», wie er gegenüber unserer Zeitung erklärt. Er signalisierte, dass er den Ausschluss nicht akzeptieren will. «Ich habe am Freitagmorgen der Partei per E-Mail geschrieben. Ich will ein weiteres Gespräch», erklärt Sivaganesan. Bei der Alternative-die Grünen wolle er auf jeden Fall bleiben. «Im Grossen Gemeinderat, wo ich auch politisch tätig bin, hat sich niemand wegen mir beschwert», sagt er. Stefan Hodel, Fraktionspräsident der ALG im Grossen Gemeinderat (GGR), bestätigt: «Ich bedaure den Vorfall in der Kantonsratsfraktion. Auf die weitere Arbeit im GGR hat er aber keinen Einfluss.»

Ernst Meier

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