ZUG: Alterswohnungen Waldheim sollen weniger kosten

Zwei Studien stehen in der Endauswahl für die Gestaltung von rund 50 Wohnungen für Senioren. Bei der Überarbeitung müsse aber noch gespart werden, verlangt die Stadt.

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Auf dem Areal des ehemaligen Altersheim  Waldheim in Zug entsteht ein Neubau mit günstigen Wohnungen für ältere Menschen. (Bild: Archiv Stefan Kaiser / Neue ZZ)

Auf dem Areal des ehemaligen Altersheim Waldheim in Zug entsteht ein Neubau mit günstigen Wohnungen für ältere Menschen. (Bild: Archiv Stefan Kaiser / Neue ZZ)

Der Neubau im Areal des ehemaligen Altersheim Waldheim soll nach ersten Kostenschätzungen rund 22 Millionen Franken kosten, wie die Stadt Zug mitteilt. Bei der Überarbeitung soll jedoch noch versucht werden, die Kosten zu drücken: Der Bürgerrat und der Stiftungsrat streben trotz aktuell noch höheren Schätzungen Gesamtkosten von 20 Millionen Franken an.

Die Kosten für den dafür notwendigen Planungs- und Projektierungskredit teilen sich Bürgergemeinde und Stiftung Alterszentren Zug (AZZ). Anlässlich der Bürgergemeindeversammlung vom 9. Dezember 2014 stimmen die Bürger der Stadt Zug über ihren Anteil ab. Über den anderen Anteil entscheidet der Stiftungsrat AZZ in eigener Kompetenz.

Zwei Architekturstudien ausgewählt

Das Beurteilungsgremium hat nun entschieden, zwei von insgesamt sechs eingereichten Studien überarbeiten zu lassen. Ende Januar 2015 soll eine davon zur definitiven Projektierung in Auftrag gegeben werden. Der Bürgerrat beschloss, der Bürgergemeindeversammlung vom 9. Dezember 2014 einen Planungs- und Projektierungskredit zu beantragen.

Eckwerte der ausgewählten Studien:

  • Das erste Projekt besteht aus zwei Baukörpern in Massivbauweise mit sieben oder acht Geschossen und Flachdach, 46 2.5 und 3.5 Zimmer-Wohnungen, 6'669 Quadratmeter Geschossfläche und geschätzten Kosten von 22,7 Millionen Franken.
  • Das zweite Projekt umfasst einen Baukörper in Massivbauweise mit sechs Geschossen und Flachdach, 51 2.5 und 3.5 Zimmer-Wohnungen, 6'158 Quadratmeter Geschossfläche und geschätzten Kosten von 21,7 Millionen Franken.

pd/uus