ZUG: Altstadtgasse spaltet Anwohner in zwei Lager

Wie geht es mit der Zeughausgasse weiter? Die Nachbarn streiten sich heftig.

Christian Volken
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Mitten auf der Zeughausgasse wurde heftig diskutiert. Im Bild erläutert Franz Lohri die Bedenken der Geschäftsinhaber. (Bild: Stefan Kaiser)

Mitten auf der Zeughausgasse wurde heftig diskutiert. Im Bild erläutert Franz Lohri die Bedenken der Geschäftsinhaber. (Bild: Stefan Kaiser)

Die Zeughausgasse wird zur Zeit umfassend saniert: Es werden die unterirdischen Leitungen und Rohre ersetzt, und die ganze Gasse wird nicht mehr geteert, sondern gepflästert. Doch ist das Kopfsteinpflaster und die damit verbundenen Mehrkosten von 100'000 Franken ein Luxus? Wird sich ein zukünftiges Verkehrsregime schädigend auf die Geschäfte auswirken? Fragezeichen, die stets wieder auftauchen. Deshalb haben sich beiden Stadträte entschlossen, am Ort des Baugeschehens zu einer Begehung einzuladen. Es kamen insbesondere Anwohner der Zeughausgasse und Betreiber der Geschäfte.

Die Meinungen der Teilnehmer gingen stark auseinander. Viele standen der geplanten Begegnungszone sehr skeptisch gegenüber. Die Stadträte mussten sich förmlich um Sachlichkeit bemühen. Die aufgeregte Stimmung blieb. Schliesslich gab Stadtingenieur Karl Linggi den Skeptikern den weiteren Weg vor: Die Begegnungszone werde im Amtsblatt ausgeschrieben, «wer nicht einverstanden ist, kann eine Einsprache machen.»