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ZUG: An der Zuger Messe gibt es Vielfalt für Gross und Klein

Am Samstag öffnet die Zuger Messe ihre Tore. An den neun Messetagen werden rund 80'000 Besucherinnen und Besucher erwartet. Noch gestern waren die Vorbereitungen für das grosse Fest in vollem Gang
Marc Hausheer
Der Kapitän der Zugersee-Schifffahrt Peter Baier macht an seinem Stand alles bereit für die Ausstellung. (Bild: Werner Schelbert (Zug, 20. Oktober 2017))

Der Kapitän der Zugersee-Schifffahrt Peter Baier macht an seinem Stand alles bereit für die Ausstellung. (Bild: Werner Schelbert (Zug, 20. Oktober 2017))

Alles ist bereit. Die Tore der Zuger Messe können geöffnet werden. Die Eröffnungsfeier beginnt um 10 Uhr mit geladenen Gästen. Pünktlich um 10.30 Uhr öffnet die Messe ihre Tore für die Besucher. Auf den rund 22'000 Quadratmetern Ausstellungsfläche wird es vom 21. bis zum 29. Oktober eine breite Palette von über 400 Ständen zu entdecken geben. Vom Reisebüro bis zum Gewürzhändler und vom Gärtner bis zum Fotografen bieten zahlreiche Unternehmen aus Gewerbe und Handel ihre Produkte und Dienstleistungen an. Für die diesjährige Herbstausstellung werden voraussichtlich rund 80'000 Besucher erwartet.

Seit 22 Jahren ist dieses Jahr zum ersten Mal keine Ehren­gemeinde vertreten. «Wir haben nun schon zwei Durchläufe mit allen elf Gemeinden gemacht und finden, es ist Zeit für eine Pause», so Peter Binggeli, Geschäftsführer und Leiter der Zuger Messe. Dafür ist ein alter Bekannter zurück: das nostalgische Riesenrad. Die rund 100 Tonnen schwere Attraktion soll auch dieses Jahr wieder ein Publikumsmagnet sein, so Binggeli. «Es ist das grösste und modernste Riesenrad der Schweiz und verspricht einen atemberaubenden Blick auf Zug aus der Vogelperspektive.»

Nachbarkanton gastiert an der Messe

Als Gastkanton fungiert dieses Jahr der Nachbarkanton Zürich. Dieser stellt während der Messe die Ressource Wasser ins Schaufenster. Mit der Sonderschau «Zürichs Wasserwelten» will der Gastkanton über aktuelle Projekte mit Bezug zum Wasser informieren.

An der diesjährigen Messe erwartet die Besucher eine grosse Anzahl an Sonderausstellungen. «Dieses Jahr haben wir acht ­Sonderschauen», sagt Messeleiter Binggeli. «Wir sehen diese ­sicherlich auch als Anziehungspunkt. Neben den Verkaufsständen sind die verschiedenen informativen Zwischenstopps eine schöne Abwechslung.» Tatsächlich gibt es eine grosse Diversität unter den Sonderaus­stellungen. «Gleich vier davon kommen aus Zug», sagt der Messeleiter. Für die Kleinen gibt es ebenfalls viel zu sehen. «Wie alle Jahre haben wir auch dieses Jahr das ‹Isebähnli›, welches auf dem Messeareal seine Runden dreht», so Binggeli. Darüber hinaus locke die Tierhalle. Mit zwölf Kühen, einer Sau mit ihren Ferkeln, Kaninchen, Hühnern und vielem mehr habe man «einen kleinen Bauernhof an der Messe», sagt der Messeleiter.

Die Vorbereitungen für die 46. Zuger Messe laufen schon seit fast einem ganzen Jahr. «Wir arbeiten nach dem Motto: Nach der Messe ist vor der Messe», sagt Peter Binggeli. Die Zeit werde wirklich gebraucht, denn es gebe viel zu organisieren, so der Messeleiter. Die Aufbauarbeiten für die Zelte selbst dauern rund fünf Wochen. Seit dem 18. September wird auf dem Messeareal nun schon gehämmert, geschraubt und montiert. Die Zahlen dazu sind beeindruckend. «Wir haben 120 Türen verbaut. Dazu kommen 22000 Quadratmeter Platten, 25 Kilo­meter Elektrokabel, 450 Elek­trokästen und vieles mehr», so Binggeli.

Alles ist bereit für die Eröffnung

Auch am letzten Tag vor der grossen Eröffnung wurden noch letzte Vorbereitungen getroffen. ­Alles sei jedoch rechtzeitig fertig geworden, so Binggeli. Das ­Riesenrad steht, die Tafeln zur Orientierung der Besucher hängen am richtigen Ort, und die Whirlpools der Wellnessanbieter sprudeln. «Wir sind bereit und freuen uns auf die Besucher.»

Marc Hausheer

redaktion@zugerzeitung.ch

Hinweis

Alle Informationen unter www.zugermesse.ch

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