ZUG: An dieser Stelle bröckelt die Seeufermauer

Drei Kilometer des Ufers hat die Stadt untersuchen lassen und Schäden gefunden. Besonders eine Reparatur geht ins Geld..

Samantha Taylor
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Die Ufermauer beim ehemaligen Kantonsspital muss umfangreich saniert werden. Im Bild: Claudius Berchtold, Projektleiter öffentliche Anlagen der Stadt Zug. (Bild Werner Schelbert)

Die Ufermauer beim ehemaligen Kantonsspital muss umfangreich saniert werden. Im Bild: Claudius Berchtold, Projektleiter öffentliche Anlagen der Stadt Zug. (Bild Werner Schelbert)

Das Zuger Seeufer braucht eine Überholung. Das zeigt eine Untersuchung des Stadtzuger Baudepartements. Auf einer Länge von insgesamt 3,1 Kilometern hat die Stadt die Seeufermauer überprüft. «Wir haben diese einerseits vom Land aus und andererseits vom Wasser aus mit Tauchern untersucht», erklärt Bauvorsteher André Wicki. Das Ergebnis: An insgesamt 70 Stellen entlang der Mauer müssen kleinere und grössere Arbeiten vorgenommen werden. Dazu zählen unter anderem der Ersatz von Pfählen, Steinen oder Holzbelägen auf Stegen. An einigen Stellen sind jedoch auch umfangreichere Sanierungen nötig. «Der Hauptschaden wurde unterhalb des Kantonsspitals festgestellt», sagt Wicki. Die Mauer sei dort auf einer Länge von rund 200 Metern stark unterspült, weil der schützende Vorbau zum Brechen des Wellenschlags im Laufe der letzten Jahre wegerodiert worden sei.

Die Arbeiten an der Ufermauer werden etappenweise vorgenommen. Gemäss Stadtingenieur Karl Linggi gibt es einzelne Arbeiten, die aufgrund des Aufwands und der Dringlichkeit sofort oder im Verlauf dieses Jahres umgesetzt werden. Andere Sanierungen werden in einem Zeitraum bis 2020 erledigt. Die Kosten für die gesamte Sanierung belaufen sich auf rund 3 Millionen Franken. Die Sanierung des Mauerstücks beim ehemaligen Kantonsspital geht dabei am meisten ins Geld. Sie macht mit rund 1,3 Millionen Franken über einen Drittel der Gesamtsumme aus.