Zug
Andreas Widmer tritt 2022 als CEO der Wasserwerke Zug zurück

Andreas Widmer wird die operative Führung der WWZ AG an der Generalversammlung 2022 abgeben. Die Suche nach einem Nachfolger oder einer Nachfolgerin ist eingeleitet.

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Andreas Widmer, CEO der WWZ AG.

Andreas Widmer, CEO der WWZ AG.

Bild: PD

(zim) Andreas Widmer hat sich entschieden, die operative Führung der WWZ AG per Generalversammlung 2022 im Alter von 62 Jahren abzugeben, wie die das Zuger Energie-, Telekom- und Wasserversorgungsunternehmen am Donnerstag mitteilte. Es sei vorgesehen, dass Andreas Widmer nach seinem Rücktritt als CEO im Verwaltungsrat der WWZ AG und ihrer Tochtergesellschaften Einsitz nimmt. Zudem wird er weitere Mandate für die Unternehmensgruppe wahrnehmen.

Widmer trat im Juni 2008 als Leiter Verkauf und Energiewirtschaft bei WWZ ein und übernahm im April 2009 die operative Führung der Zuger Unternehmensgruppe. «Der Zeitpunkt, die Unternehmensleitung in neue Hände zu geben, ist ideal», wird Widmer in der Mitteilung zitiert. Und weiter:

«Die strategischen Grossprojekte von WWZ sind auf Kurs und das Unternehmen ist im Hinblick auf die Marktöffnung gut positioniert.»

Als CEO hat Widmer den Umbau der WWZ AG von einem klassischen Versorgungs- zu einem integrierten Dienstleistungsunternehmen initiiert und vorangetrieben, heisst es in der Mitteilung weiter. In seine Amtszeit fallen unter anderem Projekte wie der Energieverbund Circulago, der Wärmeverbund Ennetsee und die Lancierung von smarten Ladelösungen für die E-Mobilität.

Frank Boller, Verwaltungsratspräsident der WWZ AG, zum Rücktritt Widmers: «Ich bedauere den Rücktritt von Andreas Widmer ausserordentlich. Zugleich bin ich aber sehr froh, dass er sein langjähriges Know-how dem Unternehmen als Verwaltungsrat weiter zur Verfügung stellen wird. Mit dieser frühzeitigen Weichenstellung können wir einen reibungslosen Übergang und damit die für die Versorgungssicherheit wichtige Kontinuität sicherstellen.»

Der Verwaltungsrat der WWZ AG hat die Suche nach einer Nachfolgerin oder einem Nachfolger bereits in die Wege geleitet.