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ZUG / ARTH-GOLDAU / GOTTHARD: Fernverkehr erhält im Fahrplan 2017 Vorrang vor der Stadtbahn Zug - einige Kurse der S2 fallen aus

Zwischen den Zügen der Zuger Stadtbahn und den Fernverkehrszügen auf der Bahnlinie Zürich-Gotthard-Tessin bestehen im Fahrplan 2017 Konflikte. Die Trassenvergabestelle hat nun mehrheitlich für die Fernverkehrszüge und somit gegen die Stadtbahn Zug entschieden. Deshalb fallen an Werktagen 13 Kurse der S2 aus.
Zwischen Oberwil und Walchwil wird die S2 der Zuger Stadtbahn 2017 weniger häufig verkehren als bisher geplant. (Bild: Christof Borner-Keller / Neue ZZ)

Zwischen Oberwil und Walchwil wird die S2 der Zuger Stadtbahn 2017 weniger häufig verkehren als bisher geplant. (Bild: Christof Borner-Keller / Neue ZZ)

Mit der Eröffnung des Gotthardbasistunnels werden zusätzliche Schnellzüge in Richtung Süden fahren. Auf der einspurigen Strecke zwischen Zug und Arth-Goldau führt dies zu Engpässen. Im Fahrplan 2017 besteht ein Konflikt zwischen der S2 (Baar Lindenpark–Walchwil) und den Gotthardschnellzügen, welche dieselbe Fahrplanlage beanspruchen. Die Trassenvergabestelle (Trasse Schweiz AG) hat nun entschieden, dass die Schnellzüge den Vorrang gegenüber der Stadtabahn Zug erhalten. 13 Kurse der S2 zwischen Oberwil und Walchwil fallen deshalb an Werktagen regelmässig aus. Grund für den Vorzug der Schnellzüge ist, dass die Fernverkehrszüge einen höheren finanziellen Deckungsgrad aufweisen.

Diese Situation dauert so lange an, bis die Strecke Zug–Arth-Goldau saniert und ausgebaut ist und die Züge kreuzen können, teilt das Amt für öffentlichen Verkehr des Kantons Zug mit . Das Bewilligungsverfahren zum Bau einer Doppelspurinsel in Walchwil ist noch hängig.

pd/spe

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