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ZUG: Asylunterkunft Waldheim schliesst die Tore

Nach zwei Jahren Betriebszeit schliesst die Asylunterkunft Waldheim per Ende Jahr die Tore. Die Unterbringung der Asylsuchenden verlief reibungslos.
Die Asylunterkunft Waldheim in Zug wird geschlossen. (Bild: Werner Schelbert / Neue ZZ)

Die Asylunterkunft Waldheim in Zug wird geschlossen. (Bild: Werner Schelbert / Neue ZZ)

Bis Ende Jahr werden alle Asylbewerber das ehemalige Altersheim Waldheim im Zuger St.Michael-Quartier verlassen haben. Laut Markus Jans, Leiter der sozialen Dienste der Stadt Zug, ist es zu keinem einzigen Zwischenfall gekommen, «der zu Reklamationen oder gar zum Einschreiten der Polizei Anlass gegeben hätte». Auch der private Sicherheitsdienst, der täglich vier Patrouillen durchgeführt hatte, habe keine negativen Vorkommnisse gemeldet. Auch die Hotline, die eigens für Sorgen und Fragen der Quartierbewohner eingerichtet worden war, sei innert zwei Jahren nur ein einziges Mal kontaktiert worden: Wegen zu lauter Musik.

Die Schliessung nach zwei Jahren Betriebszeit ist Teil einer Vereinbarung mit Quartierbewohnern, die gegen die Asylunterkunft für maximal 60 Personen opponiert hatten. Mit der Begründung, es gehe nicht an, in ihrem Quartier Asylbewerber unterzubringen, wehrte sich eine Quartier-Gruppe mit einer Beschwerde bei der kantonalen Baudirektion und mit verschiedenen Gerichtsklagen.

Die Asylbewerber werden nun in anderen Unterkünften in der Stadt und im Kanton Zug untergebracht. Aufgrund der gesetzlichen Vorschriften von Kanton und Bund ist die Stadt verpflichtet, insgesamt 136 Asylsuchende aufzunehmen.

Asylunterkünfte in der Stadt Zug

Die Stadt Zug betreibt zwei Unterkünfte für Asylbewerber: In der Asylunterkunft am Lorzenweg hat es Platz für 64 Personen. In der Asylunterkunft im alten Kantonsspital für rund 70 Asylsuchende, allerdings ist der Mietvertrag befristet und läuft Ende 2016 aus.

pd/nop

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