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ZUG: Auf den Berg für den guten Zweck

So oft es geht auf den Zugerberg radeln: Damit konnte am Wochenende die Zuger Hockey Academy zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen.
Vanessa Varisco
Daniel Eigenmann und Bruno Schleiss beim Start auf dem Zuger Burgbachplatz. (Bild: Werner Schelbert (8. Juli 2017))

Daniel Eigenmann und Bruno Schleiss beim Start auf dem Zuger Burgbachplatz. (Bild: Werner Schelbert (8. Juli 2017))

Vanessa Varisco

redaktion@zugerzeitung.ch

Zum ersten Mal fand am Samstag die Zugi Challenge statt, wobei die Teilnehmer, so oft sie Lust hatten, auf den Zugerberg fahren und pro Höhenmeter Geld für ­einen guten Zweck spenden konnten. Organisiert wurde der Anlass von Lehrlingen der Zuger Hockey Academy.

Wie erreicht man am einfachsten 5000 Höhenmeter mit dem Fahrrad? 2012 stellten sich Benno Sidler und ein gleichgesinnter Kollege diese Frage und kamen zum Schluss: Am besten radelt man zehn Mal auf den Zugerberg. Als nach einem möglichen Projekt gesucht wurde, welches die Lehrlinge der Hockey Academy eigenhändig organisieren, stellte sich diese Idee als optimale Grundlage für das Projekt heraus. «Die Lehrlinge haben den ganzen Anlass auf die Beine gestellt, und es hat Spass gemacht zu sehen, wie engagiert sie sich eingesetzt haben», erklärt Benno Sidler, OK-Präsident.

Praktische Arbeit bei der Organisation

In verschiedenen OK-Gruppen haben die 16 Lehrlinge Verpflegung, Strecke, Marketing und Sponsoring in wenigen Wochen auf die Beine gestellt und von ihrer Arbeit profitiert. «Motivierend war, ein reales Ergebnis zu sehen, mit Leuten zu interagieren und manchmal schnell handeln zu müssen, um im Zeitplan zu bleiben», findet Fabian Haber­stich von der Hockey Academy. In ihrer Ausbildung sind die Lehrlinge sonst nur mit fiktiver Arbeit konfrontiert.

Strahlend blau und sommerlich heiss präsentiert sich der Samstag für die Zugi Challenge. Bereits in der ersten Runde kommen die ehrgeizigen Radfahrer mächtig ins Schwitzen, lassen sich aber nicht davon abhalten, nach wenigen Minuten der Erholung in die nächste Runde aufzubrechen.

Ob eine oder zehn Runden gefahren werden, spielt keine Rolle, das Erlebnis steht im Vordergrund. «Für die Strecke braucht es sicherlich eine gewisse Fitness, vor allem bei mehreren Runden, und das Packende ist die Frage, ob das in einem Tag überhaupt machbar ist. Nicht zuletzt ist es natürlich eine mentale Angelegenheit, an einem Tag so oft dieselbe Strecke zu fahren», erklärt Benno Sidler, der auch heute selber in die Pedale tritt.

Startgeld und Spenden für einen guten Zweck

Neben dem Startgeld spenden die Teilnehmer pro erfahrenen Höhenmeter einen Betrag, der dem Zuger Kinderprojekt «kidshelp» zugutekommt. «So profitieren wir nicht nur von der Erfahrung mit diesem Anlass, sondern können gleichzeitig noch ein Charity-Projekt unterstützen», meint Aron Welter, einer der Lehrlinge.

«Selber zehn Mal auf den Zugerberg zu fahren, kann ich mir eher weniger vorstellen», gesteht Devin Stehli. Ihm steht dafür sonst viel Training in der Sommerzeit bevor.

Ein sportlicher Anlass von Jugendlichen für ein gemeinnütziges Projekt mit sportlichen Herausforderungen, welcher in folgenden Jahren dank dem grossen Engagement der Organisierenden sich stetig entwickeln kann und mehr Besucher und Teilnehmer anlockt.

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