Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

ZUG: Auf den Zuger Strassen hat es weniger gekracht

Weniger Unfälle und weniger Verletzte: Die Zuger Polizei zieht in ihrer aktuellen Verkehrsstatistik ein positives Fazit. Zu oft fuhren Autofahrer zu schnell oder waren abgelenkt.
Bei diesem Unfall in Menzingen wurden am 1. Juni des vergangenen Jahres zwei Personen schwer verletzt. (Bild: Freiwillige Feuerwehr Zug)

Bei diesem Unfall in Menzingen wurden am 1. Juni des vergangenen Jahres zwei Personen schwer verletzt. (Bild: Freiwillige Feuerwehr Zug)

Im Jahr 2013 haben sich im Kanton Zug 835 Verkehrsunfälle ereignet, 60 weniger als im Vorjahr. Ein Mann starb bei einem Selbstunfall. Der 61-jährige Töffahrer verunfallte Ende August auf der Artherstrasse in Oberwil bei Zug.

Die Zahl der Verletzten ging ebenfalls zurück. Insgesamt kamen 298 Personen zu Schaden, 60 davon wurden schwer verletzt. Das sind 25 Prozent weniger als im Vorjahr. Die Zahl der verunfallten Personen erreichte 2013 den tiefsten Stand seit 1995, schreibt die Zuger Polizei.

Autobahn am sichersten

Nach wie vor werden die Autobahnen ihrem Ruf nach den sichersten Strassen gerecht. Hier hat sich die Zahl der Schwerverletzten mehr als halbiert. Ebenfalls um rund 50 Prozent zurückgegangen ist die Zahl der schwerverletzten Fussgänger, demgegenüber stieg die Zahl der Leichtverletzten um 75 Prozent. Auf Fussgängerstreifen sind insgesamt 31, neben Fussgängerstreifen deren 13 Personen verunfallt.

Unaufmerksame Autofahrer

2013 haben sich erneut mehr Unfälle wegen fehlender Aufmerksamkeit ereignet. Die Zahl stieg von 273 auf 337, wobei die Selbst- und Auffahrunfälle die Rangliste anführen. Viele Unfälle seien auf Alkohol- oder Drogenkonsum beziehungsweise auf übersetzte Geschwindigkeit zurückzuführen, schreibt die Zuger Polizei. Die Polizei hat bei ihren Kontrollen 122 nicht fahrfähige Autofahrer aus dem Verkehr gezogen. Alkoholkontrollen seien für die Aufrechterhaltung der Verkehrssicherheit notwendig. Das zeigt auch die Tatsache, dass 15 Autofahrer einen Wert von über 2 Promille aufwiesen.

Am meisten Unfälle haben sich im letzten Jahr in der Stadt Zug ereignet (204), gefolgt vor Baar (180) und Cham (160). Der unfällträchtigste Monat ist der Juni mit 93 Unfällen. Am häufigsten hat es an einem Montag und Freitag gekracht mit je 139 Unfällen. Zwischen den Unfällen am Morgen und am Nachmittag gibt es keine Auffälligkeiten, schreibt die Polizei in ihrem Bericht weiter.

pd/rem

Hinweis: Die detaillierte Verkehrsstatistik »

Schwerpunkt Aufmerksamkeit

Dieses Jahr richtet die Zuger Polizei ihr besonderes Augenmerk auf folgende Punkte:

  • Ablenkende Tätigkeiten wie laute Musik, Telefonieren oder SMS schreiben
  • Geschwindigkeitsmessungen, Einhaltung der Höchstgeschwindigkeit
  • Ungeduldige Autofahrer

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.