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ZUG: Auf der Suche nach Trouvaillen

Im Lade für Soziokultur hat die Jugendanimation Zug einen Hausflohmarkt organisiert. Mit dem Erlös werden spannende Projekte unterstützt.
Am Flohmarkt der Jugendanimation Zug gab es alles Erdenkliche zu entdecken. Auch Benjamin Hermann und Thy Truong sind gekommen, um zu stöbern. (Bild: Maria Schmid (Zug, 1. April 2017))

Am Flohmarkt der Jugendanimation Zug gab es alles Erdenkliche zu entdecken. Auch Benjamin Hermann und Thy Truong sind gekommen, um zu stöbern. (Bild: Maria Schmid (Zug, 1. April 2017))

Bunte Kreolen, verzierte Blumenvasen oder bedruckte T-Shirts – wer sich Zeit nimmt, durch den Flohmarkt der Jugendanimation Zug (jaz) zu stöbern, stösst sicherlich auf die eine oder andere Besonderheit. Neben dem Stand der Jugendanimation selbst, an welchem es eine Auswahl an Büchern, Spielen und Geschirr in bunten Farben zu entdecken gibt, haben auch Privatpersonen die Möglichkeit erhalten, sich anzumelden und «den Estrich zu leeren». «Das Geld, welches wir einnehmen, setzen wir für Projekte ein, wie zum Beispiel ‹Jugend überwindet›,» erklärt Lisa Palak-Otzoup, Leiterin der Jaz.

«Jugend überwindet» ist ein Projekt von Sandra Scheuber, soziokulturelle Animatorin in Ausbildung, welche dieses letztes Jahr in der i45 initiiert hat. 2017 ist nun Patrick Leemann von der Jaz verantwortlich, gemeinsam mit Jugendlichen das Projekt weiterzuentwickeln. Lorena Stocker aus Luzern und Ronid Stössler aus Hünenberg engagieren sich gemeinsam mit anderen tatkräftig für Integration, indem sie jeden zweiten Monat am Samstagnachmittag ein abwechslungsreiches Programm für Flüchtlinge und Jugendliche gestalten. Das können Spielenachmittage oder auch sportliche Aktivitäten sein. «Wir sind der Überzeugung, dass Integration ein zweiseitiger Prozess ist, und wollen so Kontaktmöglichkeiten schaffen», erklärt Lorena Stocker. Ronid Stössler ergänzt: «Bis jetzt haben wir sehr gute Resonanzen bekommen. Wer an einem Samstagnachmittag in der Industrie 45 dabei war, kommt höchstwahrscheinlich ein zweites Mal.» Am Samstag helfen die beiden beim Verkauf im «Lade».

Stöbern und Kontakte knüpfen

Schnell füllt sich der Lade für Soziokultur, zwischen bunten Schals, Literaturklassikern und Ledertaschen schlängeln sich die Besucher. «Am schönsten finde ich an diesem Hausflohmi, dass ein Austausch stattfindet. Fremde Menschen kommen ins Gespräch und knüpfen Kontakte», findet Dario Bossard, welcher ein Praktikum bei der Jugendanimation macht. Bereits letztes Jahr im Sommer hätte ein solcher Flohmarkt am See stattfinden sollen, doch das Wetter hat der Jaz mit einem Gewitter einen Strich durch die Rechnung gemacht. Das schmälert jedoch die Begeisterung an diesem Samstagnachmittag keineswegs.

Kinder und Grosseltern versuchen ihr Glück am Flohmarkt in der Hoffnung, das eine oder an­dere Schmuckstück zu finden. Lockere, unbeschwerte Stimmung und eine grosse Auswahl an Verschiedenstem locken auch immer wieder neugierige Passanten von der Strasse hoch in den «Lade», so dass der Hausflohmi dieses Jahr bei strahlendem Wetter ein voller Erfolg ist.

Vanessa Varisco

redaktion@zugerzeitung.ch

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