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ZUG: Auf der «Yellow» wird aufgetrumpft

Beim Schieber-Jassturnier der Gemeinnützigen Gesellschaft herrscht trotz Konkurrenzkampf ausgelassene Stimmung. Auf die Sieger warten besondere Preise. Darunter sind auch Unikate.
Julian Koller
Es war das erste Schieber-Jass-Turnier, das die GGZ organisiert hat. (Bild: Stefan Kaiser (Zug, 25. Februar 2018))

Es war das erste Schieber-Jass-Turnier, das die GGZ organisiert hat. (Bild: Stefan Kaiser (Zug, 25. Februar 2018))

Julian Koller

redaktion@zugerzeitung.ch

Rund drei Dutzend Jass-Kontrahenten spielten gestern Nachmittag Schieber auf dem Schiff Yellow um lediglich drei Preise. Verlockend stand die Belohnung für den Erstplatzierten, ein Fleischkorb im Wert von 250 Franken, in einer Ecke des Speisesaals. Doch von Konkurrenzdruck war kaum etwas zu spüren, die Stimmung war äusserst ausgelassen. «Ich bin nicht zum Gewinnen hier, sondern wegen des Spiels», sagt der Zuger Hans­peter Schneider. «Ich bin eben mehr ein pensionierter Jasser als ein passionierter», scherzte er fröhlich. Obwohl es sein erstes Schieberturnier war, liess er sich keine Nervosität anmerken. Schliesslich jasse er schon seit seiner Kindheit, wenn er die Zeit dazu habe. Darum jasse er auch jetzt im Pensionsalter oder habe etwa auch damals während seiner Militärzeit gespielt. «Jassen verbindet eben», ist Hanspeter Schneider überzeugt.

Organisiert wurde das Turnier von der Gemeinnützigen Gesellschaft (GGZ) Zug beziehungsweise ihrer Gruppe GGZ@Work, welche Arbeitssuchende bei der Berufsintegration unterstützt. Es war das erste Mal, dass die Organisation ein solches Turnier auf die Beine gestellt hat. Entsprechend freute man sich über die grosse Beliebtheit des Anlasses. «Das Turnier ist praktisch ausgebucht, was für uns nicht selbstverständlich war, weil wir so etwas vorher noch nie gemacht haben», sagt Barbara Lang aus Schwyz. Sie ist Marketing- und Verkaufsleiterin bei GGZ@Work und Mitorganisatorin des Jassturniers. Lang jasst zwar selber viel in ihrer Freizeit, doch zum Mitspielen lässt sie sich trotzdem nicht hinreissen. «Ich würde ja schon gerne mitmachen, aber mit der ganzen Organisation lässt sich das leider kaum unter einen Hut bringen», sagte sie.

Eine Sitzbank aus Snowboards

Ein Vorteil solcher Anlässe sei, sagt Barbara Lang, dass sie Beschäftigung für einige Klienten der GGZ@Work bieten würden. So zum Beispiel im Bereich der Administration oder in diesem Fall auch ganz konkret bei der Herstellung der Preise für die Gewinner des Turniers. Der Zweitplatzierte erhielt nämlich ein Produkt, das in einem GGZ-Betrieb gefertigt wurde: eine Sitzbank hergestellt aus Snowboards anstelle der üblichen ­Rückenlehne und Sitzfläche. Ausserdem, so erklärt Barbara Lang, seien solche Anlässe auch gute Gelegenheiten, etwas Werbung für das Schiff Yellow als Veranstaltungsort zu machen – denn dieses gehört ebenfalls der GGZ. «Für uns ist ein solches Turnier eine interessante Abwechslung», erklärte Lisa Scheidegger, stellvertretende Leiterin des Gastschiffs Yellow.

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