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ZUG: Aufmerksame Bankangestellte verhindert Telefonbetrug

Am Mittwochabend haben Trickbetrüger in Zug erneut versucht, Geld zu erschwindeln, indem sie sich am Telefon als Polizisten ausgegeben haben. Eine Angerufene verständigte sofort die Polizei, in einem zweiten Fall wurde die Bankangestellte misstrauisch.
Geld (Symbolbild) (Bild: Keystone)

Geld (Symbolbild) (Bild: Keystone)

Am Mittwochabend haben in Zug erneut Telefonbetrüger ihr Unwesen getrieben. Ein Betrugsversuch wurde jedoch von einer Angerufenen selber erkannt. Den zweiten vereitelte eine aufmerksame Bankangestellte, die die Situation erkannte. Ein in der Stadt Zug wohnhafter Mann erhielt am Mittwochabend einen Anruf von einem falschen Polizisten. Dieser forderte ihn auf, bis am Donnerstagnachmittag einen höheren Geldbetrag bei seiner Bank abzuheben. Als der 86-jährige Rentner das Geld abholen wollte, wurde die Bankangestellte misstrauisch und alarmierte umgehend die Polizei.

Eine 72-jährige Frau erhielt am Mittwochabend gegen 18.30 Uhr ebenfalls einen Anruf von einem hochdeutsch sprechenden Mann, der sich als Mitarbeiter der Kriminalpolizei Zug ausgab. Der Mann habe der Rentnerin mit einer erfundenen, abenteuerlichen Geschichte vermitteln wollen, dass ihr Vermögen in Gefahr sei, informiert die Zuger Polizei am Donnerstag. Der falsche Polizist habe der Frau angeboten, sämtliches Geld und Schmuckgegenstände abzuholen und vorübergehend für sie aufzubewahren. Die Frau fiel nicht darauf herein und stellte dem Anrufer kritische Fragen. Daraufhin beendete der Mann das Gespräch ohne sich zu verabschieden. Anschliessend informierte sie die Polizei.

Junge sollen Senioren über Betrugsmasche informieren

Auf dem Telefongerät der Rentnerin war die Rufnummer 0117 erschienen. Dabei hat es sich um eine technisch manipulierte Rufnummer gehandelt. Dieses Vorgehen wird als «Spoofing» bezeichnet.

Die Polizei warnt erneut vor Trickbetrügern und rät zu Misstrauen gegenüber unbekannten Anrufern. Sie fordert insbesondere die jüngeren Generationen dazu auf, ältere Menschen in ihrem Umfeld über die Betrugsmasche zu informieren.

pd/spe

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