ZUG: Ausgleichskasse zahlte 633 Millionen aus

Das Kompetenzzentrum für die Soziale Sicherheit im Kanton Zug bewegte im Geschäftsjahr 2013 insgesamt 1,49 Milliarden Franken. Dies geht aus dem am Dienstag erschienenen Geschäftsbericht der Ausglkeichskasse und IV-Stelle Zug hervor.

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Symbolbild Nadia Schärli/Neue LZ

Symbolbild Nadia Schärli/Neue LZ

Das Gesamtvolumen der Ausgleichskasse und IV-Stelle Zug belief sich im Jahr 2013 auf 1,49 Milliarden Franken (2012: 1,46 Milliarden). Die Versicherungsbeiträge stiegen auf 864.9 Millionen Franken an (2012: 858 Millionen), wie die Ausgleichskasse und IV-Stelle Zug am Dienstag mitteilte. Die Versicherungsleistungen betrugen 633 Millionen Franken (2012: 608 Millionen). Die Ausgleichskasse Zug lieferte wiederum 350 Millionen mehr an Beiträgen an die Zentrale Ausgleichsstelle (ZAS) in Genf ab, als sie für ihre Auszahlungen benötigte.

Bei der Familienausgleichskasse Zug stand Anfang Jahr 2013 eine Umstellung an. Seit Januar 2013 sind alle Selbständigerwerbenden der Familienzulagenordnung unterstellt. Sie sind somit beitragspflichtig, aber auch leistungsberechtigt. Der Grundsatz «Ein Kind, eine Zulage» wurde damit umgesetzt.

Die IV-Stelle Zug hat den Fokus im letzten Jahr auf die Umsetzung der IV-Revision 6a gelegt und konsequent auf die Eingliederung gesetzt. Im Jahr 2013 wurden insgesamt 580 berufliche Massnahmen ermöglicht. 96 Personen mit gesundheitlichen Einschränkungen konnten im Kanton Zug wieder in die Arbeitswelt eingegliedert werden. Die Arbeitgeber sind die wichtigsten Partner im beruflichen Eingliederungsprozess. Die IV-Stelle Zug begleitet und betreut Arbeitgeber mit verschiedenen Angeboten.

pd/zim