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ZUG: Ausradierter Zebrastreifen sorgt für Unmut

Bei der Bushaltestelle Roost gibt es keinen offiziellen Übergang mehr – weil er zu unsicher war. Ein Komitee fordert nun Massnahmen.
Der Fussgängerstreifen ist verschwunden, weil er zu unsicher war. Ersatz gibt es vorerst keinen. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)

Der Fussgängerstreifen ist verschwunden, weil er zu unsicher war. Ersatz gibt es vorerst keinen. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)

Wer die Hofstrasse bei der Bushaltestelle Roost überqueren will, der sucht vergebens nach einem Fussgängerstreifen. Der Übergang in diesem Bereich wurde vor zwei Monaten aufgehoben – ersatzlos. Auf einen anderen Streifen ausweichen ist – ohne grossen Umweg – nicht möglich. Denn der nächste befindet sich rund 300 Meter weiter nördlich direkt beim Museum für Urgeschichte.

Aufgehoben wurde der Streifen beim Roost, weil er die geltenden Normen nicht mehr erfüllt. Das habe sich bei Überprüfung der städtischen Fussgängerstreifen gezeigt, sagt Sicherheitschef Andreas Bossard. Namentlich sei die Sichtweite gegen die Meisenbergstrasse ungenügend, die Beleuchtung reiche nicht aus, es werde zu häufig neben dem Streifen gequert und die Fussgängerfrequenz reiche nicht aus.

Sicherer ohne Streifen

Dass der Streifen aufgehoben wurde, ist für die Bewohner der umliegenden Quartiere unverständlich. Dieser Schritt sei absolut nicht sinnvoll, findet etwa Daniel Gruber, der mit seiner Familie im Roost wohnt. «Die Strasse wird gerade in diesem Bereich besonders oft von Kindern überquert. Da wäre ein Fussgängerstreifen schon sinnvoll», so Gruber weiter. Mit dieser Meinung ist der Familienvater nicht allein.

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