ZUG: Ausserkantonale Entsorger werden weggewiesen

Die Zuger Ökihöfe sagen ausserkantonalen Entsorgern den Kampf an. Ab 1. Mai werden Besucher, die nicht im Kanton Zug wohnhaft sind, weggewiesen.

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Sehr beliebt: der Ökihof in Cham ist auch über die Kantonsgrenzen hinaus bekannt. (Bild: Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Sehr beliebt: der Ökihof in Cham ist auch über die Kantonsgrenzen hinaus bekannt. (Bild: Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Die Zuger Ökihöfe wehren sich gegen den Zustrom von ausserkantonalen Entsorgenden. In den letzten Jahren habe sich aus den umliegenden Nachbargemeinden ein Abfalltourismus entwickelt, wie es in einer Mitteilung des Zweckverbands der Zuger Einwohnergemeinden für die Bewirtschaftung von Abfällen (ZEBA) heisst. An Samstagen stünden an den Zufahrten zu gewissen Ökihöfen Autoschlangen, die Betreuer seien überlastet und die Abfallpressen liefen an der Kapazitätsgrenze.

Deshalb habe der ZEBA beschlossen, ab dem 1. Mai 2013 bei den Zuger Ökihöfen Kontrollen einzuführen. Kontrolleure weisen Besucher mit fremden Nummernschildern ab, die nicht belegen können, dass sie im Kanton Zug wohnhaft sind oder da ihren Geschäftssitz haben.

pd/bep