ZUG: Autogeschäfte eingebremst

Um 11 Prozent ist die Neuwagenzulassung in diesem Jahr eingebrochen. Trotzdem seien die Verkaufszahlen gut, heisst es bei den Händlern.

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Bei Keiser Autos in Zug hat Jens Reimer mit einem Merceders Cabrio noch gut lachen. (Bild: Werner Schelbert / Neue ZZ)

Bei Keiser Autos in Zug hat Jens Reimer mit einem Merceders Cabrio noch gut lachen. (Bild: Werner Schelbert / Neue ZZ)

Die statistischen Zahlen des Autogewerbeverbandes Schweiz (AGVS) und der Strassenverkehrsämter zeigen erste rückläufige Tendenzen im Fahrzeugmarkt. So auch im Kanton Zug, wo das Minus im Neuwagensegment von Januar bis April 11 Prozent im Vergleich zum Vorjahr beträgt (Neuanmeldungen).

Die Autoverkäufer begründen dies mit den überaus starken Vorjahreszahlen, wie Beat Grepper, Präsident der AGVS-Sektion Zug und Chef von Garage Keiser in Cham sagt: «Die Schweizer Autobranche erlebte 2012 das zweitbeste Jahresergebnis aller Zeiten». Wegen der Eurokrise und den daraus resultierenden sinkenden Verkaufspreisen auch in der heimischen Währung hätten die Schweizer seit Herbst 2011 fleissig neue Autos gekauft. Jetzt stelle man eine gewisse Sättigung fest.

Das bestätigt auch das unabhängige Schweizer Forschungsinstitut BKBASEL. «Die konjunkturellen Rahmenbedingungen für 2013 sind weniger günstig», heisst es dort. Dies auch, weil man mit einer weiteren Verschärfung der Schuldenkrise in den Euroländern rechnet, was sich auch auf die Wirtschaft in der Schweiz auswirkt.

Ernst Meier

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