ZUG-BAAR: Die Tangente sorgt für Gesprächsstoff

Die Tiefbau­kommission des Kantonsrates stellt sich bei der Tangente hinter die Regierung. Trotzdem gab die Vorlage zu reden.

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Hier bei der Kreuzung Zuger-/Südstrasse soll die Tangente angeschlossen werden. (Bild Werner Schelbert/Neue ZZ)

Hier bei der Kreuzung Zuger-/Südstrasse soll die Tangente angeschlossen werden. (Bild Werner Schelbert/Neue ZZ)

Eine neunköpfige Delegation der Bau-direktion sowie neun Gemeinde- und Stadträte wollten der Kommission für Tiefbauten des Zuger Kantonsrates die Tangente Zug/Baar schmackhaft machen. Mit Erfolg: Die Kommission stimmte der Vorlage der Regierung zum 201 Millionen Franken teuren Strassenprojekt mit 8 zu 3 Stimmen zu.

Ohne Vorbehalte geschah dies jedoch nicht. So bezweifelt die Kommission beispielsweise, dass der Knoten Süd-/Weststrasse mit der Inbetriebnahme der Tangente noch funktionieren werde. Die Tiefbaukommission wollte wissen, wie sich eine allfällige Erhöhung des Erwerbpreises für Landwirtschaftsland von heute 20 auf künftig 80 Franken auf die Gesamtkosten auswirken würde. Die Baudirektion geht von einer maximalen Steigung der Landerwerbskosten von 19 auf 23,85 Millionen Franken aus.

Die Mehrheit der Kommission lehnte eine Etappierung des Projekts ab.

Andreas Oppliger

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Zuger Zeitung.