ZUG: Baar schliesst massiv besser als budgetiert

Die Gemeinde Baar ist viel besser aufgestellt als befürchtet. Mitverantwortlich sind höhere Steuererträge und Zahlungen an andere Gemeinden, die geringer sind als erwartet.

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Wird 2014 saniert: Das Alterszentrum Bahnmatt in Baar. (Bild: Werner Schelbert / Neue ZZ)

Wird 2014 saniert: Das Alterszentrum Bahnmatt in Baar. (Bild: Werner Schelbert / Neue ZZ)

Das Jahr 2013 wird gemäss Hochrechnung voraussichtlich mit einem Ertragsüberschuss und somit massiv besser als budgetiert abschliessen. Für 2013 war ein Defizit von 10,5 Millionen Franken vorgesehen. Erwartet wird ein Aufwandüberschuss von 100'000 Franken. Grund sind unter anderem die Steuererträge, die zugenommen haben.

Weniger Beiträge

Gemäss Angaben des Regierungsrates hat Baar an die anderen Zuger Gemeinden 3,5 Millionen Franken (Vorjahr: 12.8 Mio.) und an den NFA-Ressourcen-, Lasten und Härteausgleich des Bundes 6,1 Millionen Franken (Vorjahr: 7.9 Mio.) zu bezahlen. Die Gemeinde geht davon aus, dass ab 2015 die Beiträge für Baar wieder ansteigen.

Investitionen stehen an

In der Gemeinde Baar stehen 2014 grosse Investitionsprojekte an, die sich in den kommenden Finanzplanjahren auswirken. Im Tiefbau sind verschiedene Investitionen im Bereich der Entwässerung und die Verlegung von Kanalisationsleitungen geplant. Im Hochbaubereich wird insbesondere in die Erneuerung des Alterszentrums Bahnmatt mit Pflegeheim und Betreutem Wohnen sowie in die Teilsanierung des Schulhauses Sternmatt II investiert. Die damit zusammenhängenden hohen Abschreibungen belasten die Laufende Rechnung über den ganzen Planungshorizont. Die Investitionen können vorläufig noch mit liquiden Mitteln bezahlt werden, welche in den früheren Jahren erwirtschaftet wurden. Ab Ende 2015 wird die Gemeinde voraussichtlich wieder Schuldscheindarlehen zeichnen müssen.

pd/rem