Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

ZUG: Bandnachwuchs präsentiert sich bei der Sprungfeder

An der Vorrunde der Sprungfeder traten drei Bands an. Sie begeisterten Publikum ebenso wie die Jury.
Im Zuger Jugendzentrum Industrie 45 treten Bands auf, die Fans aus der rechtsradikalen Szene haben. (Bild Werner Schelbert/Neue ZZ)

Im Zuger Jugendzentrum Industrie 45 treten Bands auf, die Fans aus der rechtsradikalen Szene haben. (Bild Werner Schelbert/Neue ZZ)

«Drei sehr interessante Bands aus unterschiedlichen Alters- und Genregruppen spielen heute auf, und es wird sicherlich ein vielseitiger Abend», verspricht Moderator Raphael Häfliger. Umso gespannter ist also das Publikum an diesem traditionellen Bandnachwuchswettbewerb in der Industrie 45 – gespannt auf die musikalischen Einlagen. Die Besucher beobachten die Bands ganz genau.

Den Auftakt wagt Solokünstler Kevin Guerreiro. Er kann das Publikum schnell abholen. Mit seiner Gitarre, dem leidenschaftlichen Gesang und seinen kreativen Eigenkompositionen versprüht er Energie, und spätestens nach dem zweiten Song wippt das Publikum sanft mit. Begeisterten Jubel gibt’s, als der junge Musiker ankündigt, «Death of a Bachelor» zum Besten zu geben. Mit seiner einzigartigen Stimme verleiht er dem Stück eine ganz eigene Note. «Selber Musik zu machen und zu schaffen, macht mir unglaublich viel Spass», verrät Kevin Guerreiro.

Publikum bestimmt zur Hälfte mit

Bedeutend lauter wird es mit der Metalband The Eye of Apophis. Das Trio aus dem Kanton Schwyz spielt ein ganz anderes Genre, aber auch es vermag das Publikum zu begeistern. Mit harten Gitarrenriffs, einem dominanten Schlagzeug und Melodien, die gut und gerne mitgesungen werden, verzaubern die Musiker nicht nur die Metaller aus dem Publikum. Zum allerersten Mal führt die Band heute Abend selbst geschriebene Songs auf. «Zu präsentieren, was wir geschrieben haben, war umwerfend und hat unheimlich Spass gemacht», erklärt Schlagzeuger Jonas Friedli.

Die Sprungfeder ist der wichtigste Bandnachwuchswettbewerb der Schweiz und diente einigen lokalen Bands schon wortwörtlich als solche. «Die Sprungfeder bedeutet eine grosse Chance, man lernt sehr viel, kann als Gewinner nicht nur von Studioaufnahmen profitieren, sondern erhält Coachings und spannende Auftritte», berichtet Andreas Schwendener, der vor fünf Jahren mit der Band Stuck in Traffic den Talentwettbewerb gewonnen hat und heute in der Jury sitzt. Besonders an diesem Wettbewerb ist, dass das Publikum 50 Prozent Stimmkraft hat, ebenso wie die professionelle Jury. Wer also viel Unterstützung mitbringt, erhöht seine Chancen.

Eine Band mit ganz eigenem Stil

Ausserordentlich kreativ wird es mit Down Side Up. Sie mischen Rap, Rock und Funk in besonders ausdrucksstarker Weise und präsentieren selbstsicher ihren ganz eigenen Stil. Sie fesseln das Publikum ganz besonders mit ihrer Ausstrahlung, dem abgestimmten Zusammenspiel und der hingebungsvollen Energie auf der Bühne. Letzten Endes konnten Down Side Up damit die Vorrunde für sich entscheiden und dürfen am 2. Dezember in der Schüür in Luzern zum grossen Finale antreten.

Vanessa Varisco

redaktion@zugerzeitung.ch

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.