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ZUG: Baudirektion will Recycling-Baustoffe fördern

Die Zuger Kiesreserven reichen noch für rund 13 Jahre. Im vergangenen Jahr wurde mehr Kies abgebaut als im mehrjährigen Durchschnitt. Die kantonale Baudirektion hat Massnahmen zur Förderung von Recycling-Beton bei kantonalen Bauvorhaben gestartet, wie sie am Donnerstag mitteilte.
Im Kanton Zug wird Kies abgebaut. Das Archivbild zeigt eine Kiesgrube in Cham. (Bild: Werner Schelbert / Neue ZZ)

Im Kanton Zug wird Kies abgebaut. Das Archivbild zeigt eine Kiesgrube in Cham. (Bild: Werner Schelbert / Neue ZZ)

Der kantonale Richtplan sieht vor, dass der Anteil der mineralischen Recycling-Baustoffe von 12 bis 15 Prozent im Jahr 2006 auf 22 bis 25 Prozent im Jahr 2025 zu steigern ist. Unter dem Gesichtspunkt eines nachhaltigen Umgangs mit den natürlichen Ressourcen sei der heutige Anteil von 16 Prozent und die Stagnation in den vergangenen Jahren kritisch zu beurteilen, heisst es in der Mitteilung.

56'000 Kubikmeter Kies konnten im vergangenen Jahr gespart werden durch die Verwendung von Aushubmaterial für Hinterfüllungen. Damit beträgt der Gesamtumsatz aus Sekundärbaustoffen 22 Prozent.

Insgesamt haben die Kieswerke im Jahr 2014 rund 515'000 Kubikmeter Kies im Kanton abgebaut. Der mehrjährige Durchschnitt liegt bei 460'000 Kubikmeter.

Der Kiesumsatz belief sich auf 674'000 Kubikmeter. 21 Prozent davon sind importiert worden. Der Anteil der Exporte lag bei 41 Prozent. In den drei Vorjahren wurde noch mehr ein- als ausgeführt. Mit Engpässen in der Kiesversorgung ist laut Mitteilung in den kommenden Jahren nicht zu rechnen.

562'000 Kubikmeter Aushubmaterial wurden für das Wiederauffüllen von Kiesgruben verwendet. Insgesamt standen Ende 2014 rund 6,7 Millionen Kubikmeter Auffüllvolumen offen. Allerdings kann aus betrieblichen Gründen nur ein kleiner Teil davon kurzfristig genutzt werden, so dass das verfügbare Leervolumen Ende des Jahres 560'000 Kubikmeter betrug. (sda)

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