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ZUG: Bauforum meldet sich zu Postplatz

Auch der untere Postplatz soll von den Parkplätzen befreit werden. Das findet das Bauforum Zug. Der Postplatz bilde zwischen den markanten Bauten – dem Regierungsgebäude, der ­Gesundheitsdirektion, der Kantonalbank sowie der ehemaligen Hauptpost – eine räumliche Einheit.
Der Postplatz in Zug. (Bild: Stefan Kaiser (Zug, 20. Februar 2017))

Der Postplatz in Zug. (Bild: Stefan Kaiser (Zug, 20. Februar 2017))

Es sei wichtig, dass diese Einheit wieder hergestellt werde. Auf früheren Aufnahmen des Postplatzes sei dies zu erkennen. «Nach der Schleifung der Altstadtmauern entstand vor der Stadt ein neuer grosszügiger Raum, der als Scharnier die Altstadt mit der nach Norden wachsenden Stadt verbindet. Auf diesem Platz fand die Fronleichnamsprozession statt oder er wur­­de zur Generalmobilmachung genutzt», sagt das Bauforum. Erst später hätten Autos den Platz geprägt. Die Passanten seien an den Rand gedrängt worden.

Das Bauforum setzte sich deshalb dafür ein, den «schleichenden Verlust der damaligen grosszügigen Stadtraumqualität» rückgängig zu machen. «Die Rückgabe dieses Raums an die Menschen und für temporäre Nutzung ist zwingend», befindet das Bauforum in seinem Schreiben weiter. Man sei überzeugt, dass die Belebung vorab des oberen Postplatzes durch seine Bewohner für alle Anrainer und das anliegende Gewerbe einen Mehrwert generiere.

Zukunft des unteren Teils ist ungewiss

Aus diesem Grund erachtet es das Bauforum als wichtig, dass die Gestaltung des oberen Postplatzes universell sei, sodass dort verschiedene Nutzungen stattfinden könnten. Ausserdem sollen der obere und der untere Postplatz wieder vermehrt zu einer Einheit werden.

Für die Umgestaltung des oberen Postplatzes lag bis vor kurzem ein Baugesuch auf. Kern der Umgestaltung ist, dass die Parkplätze auf dem oberen Postplatz mit der Eröffnung des Parkhauses Post, die voraussichtlich im Frühjahr 2018 erfolgt, aufgehoben werden. Der Platz soll laut dem Baugesuch zu einem «urbanen Stadtplatz mit offener und reduzierter Gestaltung werden». Vorgesehen sind zwei eingelassene, parallel zum Postgebäude verlaufende Betonbänder. Diese sollen den Platz gliedern, wie es im Baugesuch heisst. Es soll zudem aus Beton geformte und mit Holzlatten ausgestattete Sitzbänke geben, die auf dem Platz verteilt werden. Diese können demontiert oder verschoben werden.

Noch ungewisser ist hingegen die Zukunft des unteren Postplatzes. Der Grosse Gemeinderat hat Ende September einen Kredit von rund 1,3 Millionen Franken für dessen Umgestaltung nicht bewilligt. Seit Anfang Dezember ist zudem der Gewerbeverein der Stadt Zug daran, Unterschriften für eine Initiative zu sammeln, die den Erhalt der Parkplätze in diesem Bereich sichern will. Vor allem die Aufhebung der Kurzzeitparkplätze ist den Gewerblern ein Dorn im Auge. Sie befürchten, durch diese Aufhebung Kunden zu verlieren. (red)

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