ZUG: Bei der Frauenzentrale kehrt zurzeit keine Ruhe ein

Christine Blättler-Müller legt ihr Präsidentenamt nieder. Die internen Differenzen seien dafür jedoch nicht verantwortlich.

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Christine Blättler-Müller tritt im neuen Jahr das Amt als Gemeinderätin an – und dankt darum als Präsidentin der Frauenzentrale ab. (Bild Stefan Kaiser)

Christine Blättler-Müller tritt im neuen Jahr das Amt als Gemeinderätin an – und dankt darum als Präsidentin der Frauenzentrale ab. (Bild Stefan Kaiser)

«Ich trage nicht gerne verschiedene Hüte», sagt Christine Blättler-Müller, die am 5. Oktober in den Chamer Gemeinderat gewählt wurde. So gibt sie nicht nur den Rücktritt als Kantonsrätin auf die kommende Legislatur bekannt, sondern auch die Demission als Präsidentin der Frauenzentrale: «Ab dem 1. Januar werde ich das Amt als Gemeinderätin in Cham als Sozial- und Gesundheitsvorsteherin übernehmen. Diese Position führt mich mit meinem Amt als Präsidentin der Frauenzentrale Zug in einen Loyalitätskonflikt», erklärt Blättler-Müller diesen Entscheid.

Der Rücktritt kommt für viele zwar unerwartet – wird vereinsintern aber auch als eine neue Chance betrachtet. In letzter Zeit ist bei der Frauenzentrale Zug nämlich eine Menge Geschirr zerschlagen worden: Geplante Neuerungen haben für hitzige Gemüter gesorgt. Nun will man gemeinsam in eine positivere Zukunft blicken.

Julian Feldmann