Zug
Beim Verwaltungszentrum an der Aabachstrasse wird gebohrt

Auf dem Areal des Verwaltungszentrums an der Aa in der Stadt Zug werden zwei neue Grundwasserbrunnen gebohrt. Die notwendigen Arbeiten sind aufwendig und dauern rund sechs Monate lang.

Merken
Drucken
Teilen

(haz) Die Gebäude auf den kantonalen Liegenschaften an der Aabachstrasse in Zug werden seit deren Erstellung Anfang der 90er-Jahre mit Grund­wasser beheizt und gekühlt. Einige der dafür notwendigen, bis zirka 120 Meter tiefen und teils über 30 Jahre alten Filterbrunnen sind laut Medienmitteilung der Baudirektion in einem schlechten Zustand und müssen ersetzt werden. Das Hochbauamt des Kantons Zug realisiert deshalb zwei neue Grundwasserbrunnen, mit denen das tiefliegende und unter Druck stehende, so genannte artesisch gespannte Grundwasservorkommen neu erschlossen wird. Ein Brunnen wird neben dem Kreisel General-Guisan-Strasse/Aabachstrasse, der andere Brunnen im Süden des Areals an der Aa platziert.

Terminplanung, Immissionen

Aufgrund der vorliegenden Grund­wasser­verhält­nisse gestalten sich die Brunnenbauarbeiten aufwendig und dauern pro Brunnen zirka drei Monate lang. Der Brunnen 2 wird gemäss der aktuellen Terminplanung von Anfang März bis Ende Mai gebaut und Brunnen 1 von Anfang Juni bis Ende August. Die zirka 500 Quadratmeter grossen Bohrplätze befinden sich vollständig auf dem Areal des Verwaltungszentrums an der Aa. Es muss höchstens kurzzeitig mit geringfügigen Verkehrsbehinderungen gerechnet werden. Die Bohrarbeiten sind relativ geräuschintensiv. Mit Schallschutzmassnahmen werden die Geräuschimmissionen möglichst gering gehalten. Gearbeitet wird nur während der normalen Arbeitszeiten.