Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

ZUG: Beizensterben: Drei weitere Wirte geben auf

Zum Ende des Jahres schliessen mehrere Gastronomiebetriebe im Kanton – weil zu wenig Gäste kommen.
Das Feierabendbier und der Kafi: gute Einnahmequellen für Wirte. Das Rauchverbot hat aber so manchem einen Strich durch die Rechnung gemacht. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)

Das Feierabendbier und der Kafi: gute Einnahmequellen für Wirte. Das Rauchverbot hat aber so manchem einen Strich durch die Rechnung gemacht. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)

Schon 34 Jahre lang wirtet Klaus Iten im «Ägerihof» in Unterägeri.Fast eine halbe Ewigkeit. Nun ist Ende Dezember Schluss. «Es ist immer weniger gegangen», sagt der 62-jährige Beizer und Inhaber des rustikalen Restaurants – des ersten Hauses am Platz im Prinzip. Iten: Rauchverbot vertreibt Gäste Doch so etwas hilft offenbar in den heutigen Zeiten nicht mehr. Iten versichert, dass die strengen Rauchergesetze ihn hart getroffen hätten. «Wir sind in erster Linie eine Handwerkerbeiz, und Handwerker wollen nach dem Mittagessen einfach eine rauchen», erklärt der Unterägerer. Nachmittags gebe es zwar noch ein paar Jasser, die zu ihm kommen würden. «Aber die Leute trinken wegen des Rauchverbots eben auch keinen Kaffee mehr nach dem Mittagessen. Daran haben wir immer gut verdient.» Und das Feierabendbier oder ein Kaffee Schnaps sei eben ohne Rauchen auch nicht mehr so beliebt wie früher.

Wirt zu sein scheint heutzutage wahrlich kein Zuckerschlecken. Dem kann auch Max Steinmann zustimmen. Er, der 24 Jahre lang mit seiner Frau Erika das Restaurant Pöstli in Steinhausengeführt hat, hört nächste Woche, am 20. Dezember, auf. Grund: Sein Pächtervertrag sei ausgelaufen. Aber auch er verschweigt nicht: «Der Aufwand und der Ertrag sind in den letzten Jahren in keinem Verhältnis mehr zueinander gestanden.»

Ebenfalls Reissleine zieht Daniel Eisenhut vom «Adler» in Allenwinden. «Aus wirtschaftlichen Gründen ist das Restaurant nicht gelaufen», sagt er offen und enttäuscht. Er macht dafür nicht nur die zunehmenden gesetzlichen Regulierungen verantwortlich, denen das Gastgewerbe unterworfen sei. Als Einzelbetrieb habe man es in der Gastronomie heutzutage extrem schwer.

wh/rem

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.