Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

ZUG: Berner Duo lässt Zug tanzen

Lo & Leduc sorgen auf dem Arenaplatz für Begeisterung. Im Vorfeld hat uns Leduc verraten, was er über Zug und Streethockey weiss – es ist nicht viel.
Rahel Hug
Brachten Stimmung auf den Arenaplatz: Lo & Leduc aus Bern mit ihrer Band. (Bild Christian H. Hildebrand)

Brachten Stimmung auf den Arenaplatz: Lo & Leduc aus Bern mit ihrer Band. (Bild Christian H. Hildebrand)

Rahel Hug

Mit ihrem Album «Zucker fürs Volk» haben Lo & Leduc auf Anhieb den Sprung in die Hitparade geschafft. Der Song «Jung verdammt» läuft im Radio rauf und runter, und bei den Swiss Music Awards 2015 räumten die zwei Berner ab: Sie gewannen die Auszeichnungen in den Kategorien Best Group, Best Live Act und Best Talent. Gestern Abend gab das Duo im Rahmen der Streethockey-Weltmeisterschaft auf dem Arenaplatz in Zug ein Konzert. Rund 7000 Zuschauer strömten auf den Platz, vom kleinen Knirps bis zum Senior waren alle vertreten. Die Begeisterung war gross, während rund anderthalb Stunden wippte, tanzte, klatschte das Publikum freudig mit. Wir haben vor dem Konzert mit Leduc (26) gesprochen.

Leduc, du und Lo habt bereits drei Konzerte eurer Sommertournee «Tour de Sucre» hinter euch. Wie seid ihr in die Saison gestartet?

Leduc:Der Auftakt war sehr gut. Wir haben unser Programm vom Herbst auf den Kopf gestellt, neue Lieder ins Set aufgenommen und alles etwas durcheinandergewirbelt. Das scheint bis jetzt gut anzukommen.

Nach Birrfeld AG, Brig VS und Schmitten FR gastiert ihr nun in Zug. Ist es euer erstes Konzert im Chriesi-Kanton?

Leduc:Nein. Wir sind vor ungefähr zwei Jahren in der Galvanik aufgetreten. Damals war unser Album noch nicht veröffentlicht. An das Konzert habe ich sehr gute Erinnerungen. Aber jetzt freue ich mich auf heute Abend. Ich spiele sehr gerne draussen.

Hast du privat einen Bezug zum Kanton Zug oder zur Zentralschweiz?

Leduc:Den Kanton Zug kenne ich nicht gut. In Luzern jedoch haben wir eine relativ grosse Fangemeinde, auch weil die Stadt eine aktive Rapszene hat mit vielen jungen Talenten.

Was kommt dir denn spontan zum Kanton Zug in den Sinn?

Leduc:Es ist ein Steuerparadies. Als Zweites kommt dann schon die Galvanik. Und in Zukunft werde ich in diesem Zusammenhang wohl auch an die Streethockey-WM denken.

Bist du bezüglich Streethockey auf dem Laufenden?

Leduc:Ich muss zugeben, dass ich zuvor nicht einmal gewusst habe, dass es diesen Sport gibt. Mittlerweile habe ich mir aber im Fernsehen einen Beitrag zur WM angeschaut und mich über die Regeln schlau gemacht.

Werdet ihr euch einen Match anschauen?

Leduc:Wenn die Zeit dafür bleibt, sehr gern. Es könnte aber knapp werden. Auch für einen Stadtbummel reicht die Zeit wohl kaum.

Welchen Sport magst du persönlich gern?

Leduc:Unsere insgesamt neunköpfige Band ist eine richtige Tschutti-Gruppe. Vielleicht gründen wir sogar einmal eine eigene Mannschaft. Mein täglicher Sport besteht aber darin, dass ich aufs Tram renne. Und Konzerte geben hält auch gesund.

Die Schweizer Streethockey-Nati hat den Einzug in den Halbfinal verpasst. Was wünschst du der Mannschaft nun?

Leduc:Sie sollen es trotzdem geniessen. Es kommt wohl nicht oft vor, dass man die WM im eigenen Land erleben darf. Und sie sollen stolz auf sich sein, egal, wie weit sie gekommen sind.

Werdet ihr euch nach dem Konzert noch unters Volk mischen?

Leduc: Allzu lange feiern können wir wohl nicht. Wir müssen fit sein fürs Open Air St. Gallen. Aber wir lassen uns gerne überraschen.

Ihr werdet nun an insgesamt 14 Open Airs auftreten, unter anderem am 21. August wieder im Kanton Zug, am Pfadi-Folk-Fest in Menzingen. Worauf freust du dich am meisten?

Leduc:Das ist eine schwierige Frage. Es gibt in der Schweiz so viele schöne Orte. Speziell wird sicher unser Auftritt am Moon and Stars Festival auf der Piazza Grande in Locarno. Dafür werden wir noch einige italienische Ansagen vorbereiten.

Wie unterscheiden sich Konzerte auf kleineren Bühnen von Auftritten an grossen Open Airs?

Leduc:Bei 4000 Zuschauern ist mehr Kontakt möglich, bei 40 000 redet man zu einer Masse. Je weniger Zuschauer, desto nervöser bin ich. Konzerte wie jenes in Zug haben für mich die perfekte Grösse.

Habt ihr ein besonderes Ritual vor euren Konzerten?

Leduc: In der Regel spielen wir Fussball. Wer weiss, vielleicht werden wir diesmal Streethockey spielen. Mal schauen, ob uns jemand Schläger auftreiben kann.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.