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ZUG: Berty Zeiter kandidiert für Gemeindepräsidium in Baar

Der Vorstand der Alternative – die Grünen Baar schlägt ihre Gemeinderätin Berty Zeiter für das Amt der Gemeindepräsidentin vor. Die Nominationsversammlung findet am 25. Mai statt.
Berty Zeiter will für das Gemeindepräsidium kandidieren. (Bild: PD)

Berty Zeiter will für das Gemeindepräsidium kandidieren. (Bild: PD)

Das Rennen um das Gemeindepräsidium in Baar kann beginnen: Nun gibt es neben dem aktuellen Gemeindeschreiber Walter Lipp (CVP) noch eine weitere Kandidatin, diesmal aus den Reihen der Alternativen-die Grünen (ALG), nämlich Gemeinderätin Berty Zeiter. Der Vorstand der ALG Baar kommunizierte dies gestern in einer Medienmitteilung. Die Partei schlägt die Sozialvorsteherin für das Präsidium vor. Die Nominationsversammlung findet am 25. Mai statt. Der Parteivorstand setzt damit auf Erfahrung, wie er in der Mitteilung schreibt: «Berty Zeiter verfügt über einen hervorragenden Leistungsnachweis als Gemeinderätin und vorher als Kantonsrätin.» Für die Amtszeit von 2003 bis 2010 sass Zeiter im Kantonsrat und seit 2011 hat sie das Amt der Gemeinderätin inne.

Diese Erfahrungen betont Berty Zeiter: «Von den Themen her weiss ich, auf was ich mich einlasse, nun kommt noch eine repräsentative Aufgabe hinzu», sagt die Baarerin. «Ich bin immer offen und freue mich, Neues zu entdecken.» Die Politikerin macht deutlich, dass die Nachfolge von Andreas Hotz nicht schon immer ihr Ziel gewesen sei. «Erst wollte ich abwarten, was meine Gemeinderatskollegin Sylvia Binzegger und die CVP machen.» Als jedoch Ende Januar an der Nominationsversammlung der CVP die Mitglieder sich für Walter Lipp als Kandidaten für das Gemeindepräsidium ausgesprochen haben, «da war es mir klar, dass ich kandidieren möchte», sagt Berty Zeiter.

«Die Chancen dafür stehen heute so gut wie noch nie – auch für mich aus dem linken Lager», findet die 61-Jährige und ist überzeugt: «Es ist an der Zeit, dass eine Frau den Mut aufbringt und für das Präsidium kandidiert.» Berty Zeiter wäre die erste Frau an der Spitze des Baarer Gemeinderats. Für sie spreche, dass sie nicht die Augen vor Veränderungen verschliesse und gerne mit ihren Amtskollegen zusammenarbeite. «Ich sage meine Meinung, bin beharrlich, aber kein Sturkopf», erklärt die Exekutivpolitikerin. Auch aus der Bevölkerung habe sie viel Zuspruch erfahren und ihre Partei halte ihr den Rücken frei. «Ohne Unterstützung aus der Familie, der
Bevölkerung und der Partei geht es nicht.»

FDP und CVP peilen je drei Sitze an

Der Wahltag am 7. Oktober verspricht also, spannend zu werden: Die CVP geht mit einem Dreierticket ins Rennen: Die beiden bisherigen Gemeinderäte Pirmin Andermatt und Sylvia Binzegger werden ihre Sitze verteidigen, und Walter Lipp wurde als Nachfolger von Andreas Hotz (FDP) nominiert. Die FDP Baar möchte ebenfalls drei Sitze im Gemeinderat: Neben dem Bisherigen Jost Arnold werden zwei Neue, Sonja Zeberg und Karl Bürgler, portiert. Denn auch der Sitz von Paul Langenegger (CVP), Bauchef, wird per Ende dieser Amtsperiode frei.

Andrea Muff

andrea.muff@zugerzeitung.ch

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