ZUG: Betrunken auf Spritztour mit «gefundenem» Auto

In der Nacht auf Fronleichnam hat ein abgewiesener Asylbewerber in Unterägeri ein Auto gestohlen. In stark alkoholisiertem Zustand fuhr der Algerier ohne Licht und zeitweise auf der Gegenfahrbahn, bis ihn die Polizei stoppte.

Pd/Nop
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Mitten in der Nacht war der Fahrer ohne Licht unterwegs. (Symbolbild) (Bild: Archiv Neue LZ)

Mitten in der Nacht war der Fahrer ohne Licht unterwegs. (Symbolbild) (Bild: Archiv Neue LZ)

Der 38-jährige Algerier fiel der Zuger Polizei um kurz nach 3.00 Uhr in Neuägeri auf. Der Mann fuhr sehr unsicher auf der Zugerstrasse talwärts in Richtung Zug. Er war ohne Licht unterwegs und kam mit seinem Auto immer wieder auf die Gegenfahrbahn.

Als die Polizisten den Mann kontrollieren wollten, verweigerte er den Atemlufttest. Darum musste ihm im Spital zwangsweise eine Blutprobe entnommen werden. Danach nahm die Polizei den Mann fest. Es handelt sich bei dem Fahrer um einen im Kanton Zug untergebrachten abgewiesenen Asylbewerber. Er hatte weder einen Führerausweis noch eine Aufenthaltsbewilligung und hält sich illegal in der Schweiz auf.

Gestohlenes Auto war «gefunden»

Das Auto hat der Beschuldigte in Unterägeri gestohlen. Der Besitzer des Autos hatte den Schlüssel stecken lassen. «Ich habe das Auto gefunden. Darf man das nicht?», so der 38-Jährige in der Einvernahme. Er wird sich nun vor der Staatsanwaltschaft des Kantons Zug verantworten müssen.