ZUG: Bewertungseffekte schmälern PSP-Gewinn

PSP Swiss Property, der grösste Schweizer Immobilienkonzern mit Sitz in Zug, hat letztes Jahr weniger Gewinn gemacht als 2007.

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Eine Zuger Baustelle im vorigen Jahr. Themenbild (Bruno Arnold/Neue ZZ)

Eine Zuger Baustelle im vorigen Jahr. Themenbild (Bruno Arnold/Neue ZZ)

Wie das Unternehmen am Freitag bekannt gab, schrumpfte der PSP-Gewinn um 23,1 Prozent auf 224,0 Millionen Franken. Ohne Bewertungseffekte resultierte eine leichte Gewinnzunahme von 3,3 Prozent auf 124,5 Millionen Franken, wie PSP bekannt gab.

Die Neubewertung der Anlageliegenschaften führte zu einer Aufwertung von 121,5 Millionen Franken. Der grösste Teil davon geht auf den Leerstandsabbau und Neuabschlüsse zu höheren Mietpreisen zurück.

191 Büro- und Geschäftshäuser im Portefeuille
Die Leerstandsquote sank von Ende 2007 bis Ende 2008 von 10,6 auf 8,3 Prozent. PSP ist zuversichtlich, die Quote trotz schwieriger Wirtschaftslage dieses Jahr stabil halten und in den kommenden Jahren weiter senken zu können.

Das Immobilien-Portefeuille der PSP umfasste Ende 2008 insgesamt 191 Büro- und Geschäftshäuser sowie sieben Areale mit Entwicklungsprojekten. Der gesamte Bilanzwert betrug 5,149 Milliarden Franken und lag damit rund drei Prozent höher als Ende 2007. Die PSP erachtet ihre Finanzlage derzeit als sehr solide und adäquat, wie es in der Mitteilung heisst.

PSP prüft Akquisitionsmöglichkeiten
Die Eigenkapitalquote nahm im Vorjahresvergleich um 0,3 Prozentpunkte auf 49,1 Prozent ab, der Verschuldungsgrad von 40,7 auf 40,5 Prozent. Der Verwaltungsrat beantragt die Ausschüttung eine gegenüber dem Vorjahr um 4,2 Prozent erhöhten Barausschüttung von 2,50 Prozent je Aktie als Nennwertrückzahlung.

Für das laufende Jahr stellt PSP einen höheren Betriebsgewinn vor Abschreibungen und ohne Liegenschaftserfolge in Aussicht. Er soll 210 Millionen Franken übertreffen. Nun prüft die PSP Akquisitionsmöglichkeiten. 

ap