Zug bildet seine Lehrer selber aus

Ab August 2013 besitzt der Kanton Zug seine eigene Pädagogische Hochschule. Mit verschiedenen Massnahmen will die Regierung deren Qualität stärken.

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«Die PHZ steht primär Studierenden mit Wohnsitz im Kanton Zug offen», sagt der Zuger Bildungsdirektor Stefan Schleiss. (Bild: Archiv Stefan Kaiser / Neue ZZ)

«Die PHZ steht primär Studierenden mit Wohnsitz im Kanton Zug offen», sagt der Zuger Bildungsdirektor Stefan Schleiss. (Bild: Archiv Stefan Kaiser / Neue ZZ)

Das PHZ-Konkordat unter den Zentralschweizer Kantonen ist aufgelöst, weil Luzern vor zwei Jahren seinen Austritt beschlossen hat. Deshalb baut der Zuger Regierungsrat eine eigenständige Pädagogische Hochschule im St. Michael in Zug auf. Der Start ist am 1. August 2013 geplant.

Bildungsdirektor Stephan Schleiss ist überzeugt, dass die PH Zug eine optimale Ausrichtung der Aus- und Weiterbildung von Lehrpersonen ermögliche. Die Hochschule stehe in erster Linie Studenten mit Wohnsitz im Kanton Zug zur Verfügung. Das werden rund 40 Prozent der Studierenden sein. In einer umfassenden Vernehmlassung wurden auch die Gemeinden, Rektoren und Parteien zur PH Zug angehört. Sie äusserten sich durchwegs positiv. Man könne damit flexibler auf die Bedürfnisse der gemeindlichen Schulen reagieren. Aber nur zwei Interessenvertreter forderten explizit eine Zusammenarbeit mit Luzern.

Freddy Trütsch

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