ZUG: Bossard Arena günstiger als geplant

Die Bossard Arena mit dem Arenaplatz und dem Parkhaus ist eines der grössten Bauvorhaben der Stadt Zug gewesen. Nun liegt die Schlussabrechnung vor. Die Kosten blieben unter dem bewilligten Budget.

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Die neue Bossard Arena in Zug. (Bild: pd / Andreas Busslinger)

Die neue Bossard Arena in Zug. (Bild: pd / Andreas Busslinger)

Für den Bau der Bossard Arena wurde weniger Geld ausgegeben als im Voraus angenommen. Dies zeige die Schlussabrechnung, so die Stadt Zug. Die Bossard Arena habe 954'000 Franken weniger gekostet, als geplant. Das Stimmvolk hatte 2008 einem Baukredit von 60.96 Millionen Franken zugestimmt. «Die Minderkosten konnten dank klaren Auftragsformuierungen und einer nur geringen Anzahl an Bestellungsänderungen erreicht werden», erklärt der Vorsteher des Baudepartementes André Wicki.

Die Bossard Arena ersetzt das alte Eisstadion Herti, welches den Standards nicht mehr genügte. Die Bossard Arena erhielt als erstes Eisstadion der Schweiz die Minergie-Zertifizierung. Mit der Abwärme des Stadions werden rund 170 Wohnungen beheizt und die Solaranlagen auf dem Dach decken den Energiebedarf von rund 40 Haushalten. Die Stadt Zug realisierte das Eisstadion und den öffentlichen Arenaplatz. Private Investoren bauten beim Stadion das Hochhaus «Uptown» und auf dem Bossard-Areal eine Überbauung mit Eigentums- und Mietwohnungen.

Damit das Stadion ausserhalb der Eishockey-Saison auch für grössere Veranstaltungen genutzt werden kann, soll nachträglich der Brandschutz durch den Einbau einer Sprühflut-Löschanlage verbessert werden. Der Stadtrat beantragt dem Grossen Gemeinderat dafür einen Kredit von 600'000 Franken.

pd/spe/sda