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ZUG: Bossard mit neuem Lager

Der Schraubenhändler Bossard wächst dank dem Geschäft im Ausland. Dafür mussten die Kapazitäten am Hauptsitz vergrössert werden.
Nedzhad Mehmedovic arbeitet im neuen Technologie- und Logistikcenter der Bossard Group in Zug. (Bild: Carina Blaser/Neue ZZ)

Nedzhad Mehmedovic arbeitet im neuen Technologie- und Logistikcenter der Bossard Group in Zug. (Bild: Carina Blaser/Neue ZZ)

eme. Es ist der Stolz des Zuger Unternehmens Bossard: Das vor kurzem fertig gestellte neue Technologie- und Logistikzentrum. Klar ersichtlich beim passieren des Kreisels an der Steinhauserstrasse am Zuger Stadtrand nimmt das 12 Meter hohe Gebäude eine Fläche von über 12 000 Quadratmetern ein – dies entspricht der Fläche von 8 Eishockeyfeldern. Der Baustart erfolgte 2011, ein Jahr später konnten sukzessive Teile des neuen Lagers in Betrieb genommen werden, wie Bossard-Chef David Dean erklärt. «In der zweiten Jahreshälfte 2012 erfolgte die Umstellung im alten Warenlager mit der dortigen Inbetriebnahme der neuen Automatikanlagen», sagt David Dean. Während der ganzen Bauphase, die in 22 Teilprojekte aufgeteilt war, habe man den Logistikbetrieb mit mehreren Tausend Aufträgen pro Woche ohne Unterbruch aufrecht erhalten. «Die Inbetriebnahme des Neubaus und die Modernisierung des alten Gebäudes musste deshalb fliessend aufeinander abgestimmt werden.» Bis Mitte März erfolgen nun die letzten Einrichtungsarbeiten im Neubau, und alle internen Prozesse werden optimiert, so dass die interessierten Bossard-Aktionäre am 9. April das nagelneue neue Technologie- und Logistikzentrum besichtigen können, wie David Dean informiert.

3000 Bestellungen pro Tag

Der Neubau gegenüber dem Verwaltungssitz der Bossard Gruppe kann als Herzstück des Zuger Traditionsunternehmens bezeichnet werden. Als Schraubenlogistiker hat Bossard rund 55 000 verschiedene Artikel im Angebot: einfache Schrauben in allen Grössen und verschiedene Produkte moderner Verbindungstechnik. «Täglich werden Artikel für rund 3000 Bestellungen aus den gut 440 000 Lagerplätzen genommen und zur Auslieferung an die Kunden zusammengestellt», sagt Guido Pfister, Leiter des Technologie- und Logistikcenters. Gegen 1500 Sendungen verlassen so jeden Werktag den Standort Zug.

20 Prozent mehr Kapazitäten

Rund 100 Personen arbeiten von Montag bis Freitag von 6 bis 17:30 Uhr im erweiterten Logistikcenter; darunter Lagermitarbeiter, Logistiker, Stapelfahrer, Operatoren und Unterhaltsspezialisten. Auch drei Lehrlinge sind im Neubau tätig. Gegenüber früher wurde durch den Erweiterungsbau die Lagerkapazität von 7000 Tonnen auf 9000 Tonnen erweitert. «Dank der grösseren Fläche und modernster Logistiktechnik konnten wir die Produktivität deutlich erhöhen – und zwar um rund 20 Prozent», sagt Guido Pfister. Rund die Hälfte der im letzten Jahr durch Bossard getätigten Investitionen von 25 Millionen Franken entfielen auf die Fertigstellung des Technologie- und Logistikzentrums.

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