ZUG: Bossard verkauft Schrauben wie noch nie

Bossard scheinen seine Schrauben 2013 förmlich aus den Händen gerissen worden zu sein. Wie der Schraubenhändler am Dienstag mitteilte, stieg der Umsatz auf 609,7 Mio. Fr. und damit auf einen neuen Rekord. Das Wachstum erreichte in Franken 25,2 Prozent.

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Der Zuger Schraubenhersteller Bossard erzielte neue Umsatz-Rekorde. (Bild: PD)

Der Zuger Schraubenhersteller Bossard erzielte neue Umsatz-Rekorde. (Bild: PD)

Dazu trug die Übernahme des Verbindungstechnikunternehmens KVT-Fastening bei. Bereinigt um diese Akquisition erreichte das Umsatzplus organisch 3,1 Prozent. Im Europageschäft nahm die Gruppe mit 384,7 Mio. Fr. 46,3 Prozent mehr ein als im Vorjahr. Wesentlich geschuldet war dieses Wachstum erneut dem Zukauf - ohne ihn hätte ein Rückgang von 0,2 Prozent resultiert.

Wesentlicher Hemmschuh war nach Bossard-Angaben das schwierige erste Quartal in der Region Europa, als der Umsatz um 5,8 Prozent unter Vorjahresstand lag.

Verhaltener lief es in Nordamerika. Dort fuhr Bossard einen Umsatz von 134,6 Mio. Fr. ein. Bereinigt um die Devestition von Bossard Metrics ergibt sich ein leichtes Plus von 0,3 Prozent in Lokalwährungen.

Insgesamt habe sich das Amerika-Geschäft über die vergangenen Jahre hinweg gut entwickelt, heisst es in der Medienmitteilung. Das Jahr 2013 markiere eine gewisse Konsolidierung, allerdings auf einem hohen Niveau.

Gut entwickelten sich die Geschäfte in Asien. «In dieser Weltregion beobachteten wir ab dem zweiten Quartal des vergangenen Jahres eine Nachfragebelebung», heisst es im Communiqué. Der Jahresumsatz erreichte 90,4 Mio. Fr. und nahm damit um 11,1 Prozent zu.

Den Jahresabschluss und den Geschäftsbericht 2013 veröffentlicht Bossard am 6. März.

sda