«Zug braucht ein drittes Gymnasium»

Die Kantonsschule Zug soll erneut ausgebaut werden. Das ist der falsche Weg, sagen einige.

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Erträgt die Kanti Zug einen weiteren Ausbau? Pedro Correia schneidet die Pflanzen auf dem Schulhof der Kanti. (Bild: Archiv Neue LZ)

Erträgt die Kanti Zug einen weiteren Ausbau? Pedro Correia schneidet die Pflanzen auf dem Schulhof der Kanti. (Bild: Archiv Neue LZ)

Schulzimmer müssen extern dazugemietet werden und bald soll auf dem Gelände ein Provisorium das Gebäudeensemble ergänzen: Die Kantonsschule Zug platzt aus allen Nähten. Um den Raumbedarf langfristig zu decken, sind deshalb ein Erweiterungsbau und eine zusätzliche Dreifachturnhalle geplant. Dafür wird der Abbruch der neuwertigen Aula und der Mensa in Kauf genommen.

Die Kanti gehört bereits heute zahlenmässig zu einer der grössten Schweizer Mittelschulen überhaupt. In drei Wochen werden 1585 Kinder und Jugendliche in 86 Klassen die Bildungsstätte in der Luegeten besuchen – inklusive der Schüler der Wirtschaftsmittelschule (WMS).

«Zug braucht eine dritte Kanti.» Davon ist auch der pensionierte Ivan Josef Schreiber, der mehrere Jahre an der Schule Mathematik unterrichtete, überzeugt. Auch der Bildungsdirektor Stephan Schleiss findet die Idee eines dritten Gymnasiums «ein interessanter Gedanken» nicht zuletzt wegen des Argumentes der Konkurrenz.

Yvonne Anliker

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