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Leserbrief

Zug braucht ein regionales Theaterhaus

«Theater wird grösser und spektakulärer», Ausgabe vom 12. September

Eine «Kulturstadt mit Weltformat» verdiene eine «zeitgemässe Theaterinfrastruktur», meint Jérôme Martinu. Wirkliche Weltformat-Städte machen ihr Weltformat-Theater aber in durchaus veralteten Gebäuden. In Berlin kommt niemand auf die Idee, Brechts Schiffbauerdamm-Theater oder das HAU (Hebbeltheater am Ufer) abzureissen, und auch die Volksbühne schreibt Theatergeschichte in einem betagten, unsanierten Kasten. Dass die Renovation der Elektroanlagen Millionen kosten könnte, mit solchen Sachzwang-Beruhigungspillen soll ein Neubau, gar ein Abriss über die vernebelte Bühne gezogen werden. Kreative Theaterarbeit baut nicht auf touristische Hochglanz-Tempel, sondern auf flexible Standorte und Pavillons. Sie ist nicht gratis zu haben, aber auf Repräsentationsbauten kann sie getrost verzichten. Für die Wagneropern ist das KKL da (oder das Neubad).

Wir Zuger sind auf ein regionales Theaterhaus angewiesen. Vielleicht wären wir auch bereit, ein einen Beitrag für die unverzichtbare regionale «Theaterinfrastruktur» zu leisten. Wenn die Nachbarstadt über ihren stolzen Schatten springen könnte. Das würde den Weg zu einem «Luzerner- und Zuger-Theater» rasant ebnen. Argumente für einen solchen Leuchtturm gibt es. Schliesslich listet sogar Zürich seine Nähe zum KKL als Standortvorteil auf.

Adrian Hürlimann, Zug

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