Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Die Zuger Fussballer bringen sich selbst um mehr Ertrag

Zug 94 muss sich im 1.-Liga-Spiel bei den Old Boys Basel mit einem 2:2 zufriedengeben. Damit verpasst es Team von Trainer Ergün Dogru erneut, sich von der Abstiegszone abzusetzen.
Michael Wyss
Die Zuger mit Marco Weiss (rechts) kommen nicht recht vom Fleck. (Bild: Roger Zbinden, freier Fotograf (Zug, 22. September 2018))

Die Zuger mit Marco Weiss (rechts) kommen nicht recht vom Fleck. (Bild: Roger Zbinden, freier Fotograf (Zug, 22. September 2018))

Nach der 0:3-Heimschlappe gegen den Abstiegskandidaten Langenthal war Zug 94 im Auswärtsspiel bei Old Boys, einem weiteren Team der hinteren Tabellenregion, gefordert. Wiedergutmachung war angesagt. Dieses Vorhaben gelang nur teilweise, wie es der Zuger Verteidiger und Torschütze (zum 1:0) Marco Weiss (23) nach dem 2:2 ausgegangenen Spiel sagte: «Mit dem Unentschieden bin ich nicht zufrieden. In unserer Situation zählt nur der Dreier. Wir wollten den Sieg, doch wir haben uns selber um die Früchte gebracht. Das ist schon frustrierend, den die beiden Gegentreffer entstanden durch individuelle Fehler.»

Ärgerlich war vor allem, dass die Gäste in der Nordwestschweiz zweimal in Führung lagen, aber jeweils noch einen Gegentreffer kassierten. Marco Weiss: «Die erste Halbzeit war positiv, wir zeigten guten Fussball und eine Reaktion auf die jüngste Niederlage gegen Langenthal. Doch nach dem Seitenwechsel haben wir den Faden verloren und nicht mehr das wahre Gesicht zeigen können.»

Enttäuscht zeigte sich auch der zweite Zuger Torschütze Nicola Peter: «Wenn du zweimal führst, musst du einfach auch gewinnen. Es fehlen klar zwei Zähler. Ein Punkt ist nicht befriedigend im Abstiegskampf. Wir verpassten es heute, einen Mitstreiter weiter zu distanzieren», sagte der 24-jährige Mittelfeldspieler.

Der Trainer sieht einen Lichtblick

Die Ausbeute aus den beiden Duellen gegen Kellerkinder ist mit einem Zähler sicher nicht befriedigend. Einen Spieltag vor Abschluss der Vorrunde sieht die Bilanz mit drei Siegen, drei Unentschieden und sechs Niederlagen nicht erbaulich aus. Allerdings liegen die Teams in der Tabelle nahe beieinander. Drei Punkte trennen die Zuger vom sechsten Rang. Der Blick geht jedoch momentan Richtung Abstiegszone.

Für den 45-jährigen Zuger Trainer Ergün Dogru war der Punktgewinn bei Old Boys positiv zu taxieren: «Klar wollte ich gewinnen. Doch wir haben den Sieg aus der Hand gegeben. Leider war auch die Schiedsrichterleistung nicht über alle Zweifel erhaben. Bei der einen oder anderen Situation fühlte ich mein Team benachteiligt. Immerhin bleibt dieser Zähler, das ist ein Lichtblick. Momentan ist jeder Punkt wichtig.»

Am kommenden Samstag gastiert zur Saisonhalbzeit mit Delsberg ein Team aus dem ersten Tabellendrittel in Zug. «Es wird wiederum ein Kampfspiel, wie gegen Old Boys. Punkte sind nicht unrealistisch, wenn wir die Fehlerquote minimieren», ist Dogru überzeugt.

Die Tabelle finden Sie hier.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.