ZUG: Bronze für die Bossard-Arena

Die Bossard-Arena wurde beim internationalen Architekturpreis für Sport-, Freizeit- und Erholungsbauten mit dem dritten Platz ausgezeichnet. Am Wettbewerb des internationalen olympischen Komitees traten 130 Projekte gegeneinander an.

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Dritter Preis für die Zuger Bossard-Arena in einem internationalen Architekturwettbewerb. (Bild Stefan Kaiser)

Dritter Preis für die Zuger Bossard-Arena in einem internationalen Architekturwettbewerb. (Bild Stefan Kaiser)

Die Bossard-Arena wurde in der Kategorie «Mehrzweckhallen und grosse Arenen» mit Bronze ausgezeichnet. Dies teilt die Stadt Zug am Mittwoch mit. Silber und ebenfalls Bronze erhielten Projekte aus Russland und Angola. Gold wurde in dieser Kategorie nicht vergeben.

Seit 1987 werden alle zwei Jahre beispielhafte, funktionale und nachhaltige Sport- und Freizeitanlagen in sechs unterschiedlichen Kategorien vergeben. Die Jury des Wettbewerbs besteht aus dem «Internationalen Olympischen Komitee» und der «Internationalen Vereinigung Sport- und Freizeiteinrichtungen». Bei den ausgezeichneten Anlagen kann es sich sowohl um Neubauten als auch um die Erweiterung oder Modernisierung vorhandener Anlagen handeln.

Die Eissport-Arena wurde 2010 eröffnet. Vorausgegangen war ein Wettbewerb im Jahr 2004, den die Luzerner Scheitlin Syfrig Architekten gewannen. Mit dem dazugehörenden Hochhaus Uptown prägt sie architektonisch das Quartier Herti wie auch das gesamte Stadtbild. Das markante Vordach überdeckt das Ausseneisfeld, das jeweils von Anfang Oktober bis Mitte März in Betrieb ist.

pd/rem